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Krankengeld – Der Anspruch ist zeitlich befristet

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Krankengeld wird zeitlich unbegrenzt gezahlt. Bei Wiederholungserkrankungen ist der Anspruch allerdings auf 78 Wochen begrenzt.

Dieselbe Krankheit

Wegen derselben Krankheit ist der Anspruch auf Krankengeld auf längstens 78 Wochen begrenzt. Dieselbe Krankheit ist ein im ursächlichen Sinn einheitliches Krankheitsgeschehen. Der regelwidrige Körper- oder Geisteszustand, der die Krankheitsursache bildet, braucht dabei weder ständig Krankheitserscheinungen hervorzurufen noch fortlaufend Behandlungsbedürftigkeit zu bewirken. Es genügt vielmehr, wenn ein medizinisch nicht ausgeheiltes Grundleiden latent weiter besteht und nach einem beschwerdefreien oder beschwerdearmen Intervall erneut Krankheitssymptome hervorruft.

Hinzutritt einer weiteren Krankheit

Tritt während der Arbeitsunfähigkeit eine weitere Krankheit hinzu, wird die Leistungsdauer nicht verlängert (vgl. § 48 Abs. 1 Satz 2 SGB V). Aus den genannten Regelungen ergibt sich, dass der Grundsatz der unbeschränkten Krankengeldgewährung für die praktisch wichtigsten Fälle (die Arbeitsunfähigkeit beruht auf derselben Krankheit bzw. auf einer während der Arbeitsunfähigkeit hinzugetretenen weiteren Krankheit) auf 78 Wochen beschränkt ist.

Dabei wird zwischen der ersten Krankheit und der hinzugetretenen weiteren Krankheit rechtlich grundsätzlich kein Unterschied gemacht. Die schon bestehende Krankheit (dieselbe Krankheit) und die hinzugetretene Krankheit bilden eine Einheit, ohne dass es darauf ankommt, ob die hinzugetretene allein oder nur zusammen mit der ersten Krankheit Arbeitsunfähigkeit herbeiführt. Die weitere Krankheit verlängert nicht die Leistungsdauer. Sie setzt auch nicht, wie eine nach Beendigung der vorhergehenden Arbeitsunfähigkeit eingetretene neue Krankheit mit erneuter Arbeitsunfähigkeit, einen neuen 3-Jahres-Zeitraum in Gang.

Die hinzugetreten Erkrankung teilt das Schicksal der Ursprungserkrankung, wenn die weitere Krankheit noch während des Bestehens der Arbeitsunfähigkeit infolge der ersten Krankheit aufgetreten ist.

Allerdings kann eine hinzugetretene Krankheit für spätere Bezugszeiten in einem neuen 3-Jahres-Zeitraum bedeutsam sein, wenn sie dann für sich allein die Arbeitsunfähigkeit bedingt bzw. nach dem Wegfall der ersten Krankheit die alleinige Ursache der Arbeitsunfähigkeit ist.

Bildung von Blockfristen

Für die Feststellung des 3-Jahres-Zeitraums, innerhalb dessen die Anspruchsdauer des Krankengeldes zu beurteilen ist, sind Blockfristen zu bilden. Der erstmalige Eintritt von Arbeitsunfähigkeit wegen derselben Krankheit setzt eine Kette aufeinander folgender Blockfristen in Gang.

Für jede eine Arbeitsunfähigkeit verursachende Krankheit ist eine eigene Blockfrist zu bilden. Hierfür ist es unerheblich, ob dieselbe Krankheit zwischen den Arbeitsunfähigkeitszeiten in der Blockfrist fortlaufend behandlungsbedürftig war.

Bildung der Blockfrist bei hinzugetretener Krankheit

Eine „hinzugetretene Krankheit“ i. S. des § 48 SGB V tritt während der Arbeitsunfähigkeit aufgrund einer anderen Krankheit ein. Wenn die zuerst eingetretene Krankheit nicht mehr die Ursache der Arbeitsunfähigkeit ist, wird die hinzugetretene Krankheit für die Arbeitsunfähigkeit ursächlich.

Eine Krankheit ist nicht hinzugetreten i. S. v. § 48 Abs. 1 Satz 2 SGB V, wenn am Tag nach der Beendigung einer Arbeitsunfähigkeit oder noch später eine neue Krankheit eintritt und Arbeitsunfähigkeit verursacht. Die neue Krankheit ist dann in ihren Rechtsfolgen eigenständig zu beurteilen.

Für die „hinzugetretene Krankheit“ wird eine Blockfrist von dem Zeitpunkt an gebildet, von dem an die „hinzugetretene Krankheit“ alleine Arbeitsunfähigkeit verursacht. Wurde für die „hinzugetretene Krankheit“ bereits früher eine Blockfrist ausgelöst, so bleibt diese maßgebend.

Verursachen mehrere Krankheiten gleichzeitig Arbeitsunfähigkeit (vom selben Zeitpunkt an), so beginnen mit dem Eintritt der Arbeitsunfähigkeit für jede dieser Krankheiten eigene Blockfristen. Wenn wegen beider Krankheiten schon Blockfristen laufen, hat für jede Krankheit deren eigene Blockfrist weiterhin Bestand.

Leistungsdauer

Auf die Leistungsdauer sind die Zeiten der Arbeitsunfähigkeit, für die dieselbe Krankheit ursächlich war, anzurechnen. Tritt während der Arbeitsunfähigkeit eine weitere Krankheit hinzu, wird die Leistungsdauer nicht verlängert.

Wird die Arbeitsunfähigkeit nur noch von einer hinzugetretenen Krankheit verursacht, ist – ausgehend von diesem Zeitpunkt – festzustellen, ob wegen der hinzugetretenen Krankheit bereits früher ein Krankengeldanspruch bestanden hat und evtl. schon die Leistungsdauer von 78 Wochen innerhalb der für diese Krankheit geltenden Blockfrist erreicht wurde.

Ist der Krankengeldanspruch noch nicht erschöpft, besteht er noch für so viele Tage, wie an 78 Wochen Leistungsbezug entweder

  • zusammenhängend unter Berücksichtigung der Arbeitsunfähigkeit wegen der zuerst eingetretenen Krankheit während des laufenden Leistungsfalls oder
  • unter Anrechnung von Vorerkrankungszeiten wegen der hinzugetretenen Krankheit fehlen.

Der verbleibende kürzere Krankengeldanspruch ist zu erfüllen.

Die Leistungsdauer im laufenden Leistungsfall wird unabhängig von Vorerkrankungszeiten wegen der zuerst eingetretenen Krankheit ermittelt. Bei fortdauernder Arbeitsunfähigkeit kann zusammenhängend für max. 78 Wochen Krankengeld gezahlt werden. Lediglich in den Fällen, in denen für die zuerst eingetretene Krankheit eine neue Blockfrist vor dem Zeitpunkt beginnt, von dem an die hinzugetretene Krankheit allein die Arbeitsunfähigkeit verursacht, kann im zusammenhängenden laufenden Leistungsfall ein längerer Krankengeldanspruch bestehen.

Ist der Höchstanspruch auf Krankengeld erreicht, kann aufgrund einer während des Krankengeldbezugs oder während der darüber hinaus fortbestehenden Arbeitsunfähigkeit eingetretenen weiteren Krankheit während des laufenden Leistungsfalls ein Krankengeldanspruch grundsätzlich nicht mehr begründet werden.

Mehrere Krankheiten

Haben mehrere Krankheiten zum selben Zeitpunkt miteinander Arbeitsunfähigkeit verursacht, sind sie rechtlich nicht als „hinzugetretene Krankheiten“ zu bewerten. Verursacht später eine dieser Krankheiten für sich allein erneut Arbeitsunfähigkeit, so kann für die Leistungsdauer jeweils der Zeitraum der durch die betreffende Krankheit verursachten Arbeitsunfähigkeit angerechnet werden.

Kam es während dieses Zeitraums zum Leistungsablauf, so kann während der laufenden Blockfrist für keine dieser Krankheiten mehr Krankengeld gezahlt werden. Haben mehrere Krankheiten zum gleichen Zeitpunkt miteinander Arbeitsunfähigkeit verursacht und begründeten diese Krankheiten in der Vergangenheit für sich allein bereits Arbeitsunfähigkeit, werden auf die Höchstbezugsdauer für den laufenden Leistungsfall die Arbeitsunfähigkeitszeiten der Krankheit mit den längeren Vorerkrankungszeiten angerechnet.

Anrechenbare Zeiten

Auf die Leistungsdauer sind nur solche Zeiten anzurechnen, für die ein Anspruch auf Krankengeld besteht. Dazu gehören auch Zeiten,

  •  in denen der Anspruch auf Krankengeld ruht oder
  •  für die das Krankengeld versagt wird

(vgl. § 48 Abs. 3 Satz 1 SGB V).Eine anzurechnende Zeit in diesem Sinne ist auch die Zeit des Bezugs von Arbeitsentgelt (vgl. § 3 Abs. 1 EFZG).

  • Wartetage im Sinne des § 46 Satz 1 Nr. 2 SGB V (auch wenn hierfür Entgeltfortzahlung geleistet wurde) sowie
  • Zeiten ohne Anspruch auf Krankengeld bei selbstständigen Künstlern und Publizisten (vgl. § 46 Satz 2 und 3 SGB V)

bleiben bei der Ermittlung der Leistungsdauer ebenso außer Betracht, wie Zeiten, in denen der Anspruch auf Krankengeld aufgrund von Wartezeiten noch nicht entstanden ist.

Zeiten im Sinne von § 50 Abs. 1 Satz 1 SGB V werden ebenfalls nicht berücksichtigt, weil ein Anspruch auf Krankengeld nicht besteht. Der Anspruch auf Krankengeld ist in den entsprechenden Fällen wegen einer konkurrierenden Sozialleistung rückwirkend weggefallen.

Mithin sind Zeiten, für die das Krankengeld während bestehender Arbeitsunfähigkeit ruht oder versagt wird, auf die Leistungsdauer des Krankengeldes anzurechnen. Dazu gehören Zeiten

  • der Entgeltfortzahlung (nach dem Wartetag bzw. den Wartetagen im Sinne des § 46 Satz 1 Nr. 2 SGB V) sowohl aufgrund gesetzlicher Vorschriften als auch weitergehender tarifvertraglicher Ansprüche (z. B. für 26 Wochen),
  • der Leistungsbeschränkung bei Selbstverschulden nach § 52 SGB V,
  • des Bezugs von Mutterschaftsgeld nach § 200 RVO,
  • des Bezugs von Versorgungskrankengeld und Übergangsgeld,
  • des Bezugs von Arbeitslosengeld, Unterhaltsgeld, Kurzarbeitergeld und
  • in denen der Anspruch auf eine dieser Leistungen wegen einer Sperrzeit nach dem SGB III ruht.

Neuer Anspruch auf Krankengeld

Der Anspruch auf Krankengeld für Versicherte, die den Höchstanspruch erreicht haben, kann mit dem Beginn einer neuen Blockfrist erneut entstehen (§ 48 Abs. 2 SGB V). Ausdrücklich greift diese Regelung also nur dann, wenn

  • im vorhergehenden 3-Jahres-Zeitraum für 78 Wochen Krankengeld wegen derselben Krankheit bezogen wurde und
  • diese Krankheit erneut zur Arbeitsunfähigkeit führt.

Die Regelung greift nicht, wenn der Anspruch in der vorhergehenden Blockfrist durch den Hinzutritt einer Krankheit ausgeschöpft und die erneute Arbeitsunfähigkeit durch die hinzugetretene Krankheit verursacht wurde.

Ein Neuanspruch auf Krankengeld besteht nur dann, wenn

  • beim Eintritt der erneuten Arbeitsunfähigkeit wegen derselben Krankheit eine Versicherung mit Anspruch auf Krankengeld besteht,
  • zwischen dem Ablauf des Krankengeldanspruchs nach 78 Wochen in einer vorhergehenden Blockfrist und dem erneuten Eintritt von Arbeitsunfähigkeit ein Zeitraum von mindestens 6 Monaten liegt, in dem der Versicherte
  • nicht wegen der bisherigen Krankheit arbeitsunfähig und außerdem
  • entweder erwerbstätig war oder
  • den Vermittlungsbemühungen der Agentur für Arbeit zur Verfügung stand (Verfügbarkeit i. S. v. § 119 Abs. 1 Nr. 3 SGB III).

Der Zeitraum von 6 Monaten (180 Kalendertage) muss nicht ununterbrochen verlaufen sein. Er kann sich auch aus mehreren Teilabschnitten zusammensetzen. Jede Erwerbstätigkeit begründet grundsätzlich einen neuen Krankengeldanspruch. Hierzu gehören auch selbstständige Tätigkeiten und geringfügige Beschäftigungen nach den §§ 7, 8 SGB IV. War der Versicherte im Zeitraum von 6 Monaten zeitweise wegen einer anderen Krankheit arbeitsunfähig, so ist diese Arbeitsunfähigkeit einer Erwerbstätigkeit im Sinne des § 48 Abs. 2 Nr. 2 SGB V gleichzusetzen.

Bild: knipseline / pixelio

81 Kommentare

  1. Frage an W. Schneider

    Blockfrist 04.04.2016 bis 03.04.2019. ( richtig ????) 04.04. war erstmahliger Krankheitsbeginn!
    Wiederholte Erkrankung ( Herzinsuffizienz ) vom 29.03.2017 bis 07.07.2017. Für diesen Zeitraum musste die KK Krankengeld zahlen.
    Jetzt erneute AU voraussichtlich bis März 2018, weil er zur Zeit keinen LKW mit diesen Werten fahren darf.
    Muss jetzt die Kasse Krankengeld zahlen oder ich als Arbeitgeber Lohnfortzahlung leisten?

  2. Nein, eigentlich nicht, aber die versuchen es immer wieder. Bei meinem Mann auch Fraktur linker fuss und zehenamputation rechter fuss haben die auch zusammen gerechnet, trotz mehrere Gutachten dass kein Zusammenhang besteht. Läuft jetzt schon seid fast drei jahren vorm sozialgericht.
    Du kannst versuchen Gutachten einzuholen und zu einem Anwalt gehen für Sozialrecht. Wenn du eine rechtschutz hast wo Sozialrecht beinhaltet übernehmen die das. Ansonsten wird es schwierig

  3. Kann mir jemand helfen?
    Ich habe vor 10 Wochen eine Schulter op mit impigmentsyndrom und bizepssehnebehandlung. Jetzt meint die Kasse ich hätte keinen Anspruch mehr auf Krankengeld, da ich in den vorhergehenden Jahren Knieops hatte und wollen diese Zeiten anrechnen. Kann man Knie und Schulter miteinander verknüpfen?
    Für Rückantworten herzlichen Dank!

  4. Hallo,

    Vielleicht kann mir jemand hier einen professionellen Rat geben.

    Mein Mann wurde betriebsbedingt gekündigt und wir haben eine Kündigungsschutzklage eingereicht.
    Die Woche (24.04.) bevor mein Mann arbeitslos (01.05.) wurde hatte er eine Atemwegsinfektion und war 2 Wochen krankgeschrieben. Danach ist er nicht mehr auf die Beine gekommen und leider an chronischer Erschöpfung/ Neurasthenie. Er bezieht seid dem 01.05. Krankengeld. Nun möchte die GKV das die weiteren Krankmeldungen von einem Facharzt kommen und die Atemwegserkrankung von der Bescheinigung verschwindet, da diese ja schon längst ausgeheilt sein sollte.
    Meine Frage, ist dies rechtens?
    Kann ein Facharzt eine Folgebescheinigung ausstellen, damit das Krankengeld weitergezahlt wird? Wie verhält sich dies zur Ersterkrankung?
    Wenn die erste Krankheit (Atemwege) von der Krankenmeldung verschwindet und die Folgeerkrankung am 08.05. festgestellt wurde auf der ein Facharzt eine Folgemeldung ausstellt, lag der Zeitpunkt der Krankheit im Arbeitslosenzeitraum. Verliert er folgedessen den Anspruch auf Krankengeld und muss zum Arbeitsamt?
    Ich bin dankbar über einen professionellen Rat, wie wir hier vorgehen sollten, damit er den Krankengeldanspruch nicht verliert! Herzlichen Dank vorab!

  5. Ich habe ja geschrieben bei Aussteuerung UND ARBEITSLOSIGKEIT

  6. Leider ja, bei Aussteuerung und Arbeitslosigkeit gilt die sechs Wochen Regelung nicht, da muss man sich ab dem ersten Tag beim Arbeitsamt krank melden. Ging uns genauso. Bekommt man vorher nicht gesagt. Einspruch muss man sofort einlegen beim Arbeitsamt. Wie? Wenn man es nicht weiß? ! Kommentar vom Arbeitsamt: Könnte man ja nachlesen, Paragraph soundso, Absatz irgendwas . Selbst der Anwalt für Sozialrecht musste erst suchen.

    • Ich glaube, bei Ralf ging es nicht um die Aussteuerung, sondern um die Frage, für welche Zeit die Arbeitsagentur 6 Wochen Leistungsfortzahlung gewähren muss.

  7. Ich bin Arbeitslos und seit dem 7.2 krank mit einer Unterbrechung von einer Woche aber die selbe Sache die Krankenkasse berechnet aber die sechs Wochen Regelung erst nach der Woche in der ich nicht krankgeschrieben war und das Arbeitsamt ab dem 7.2. somit fehlt mir fast 1monat Geld ist das so richtig

    • Krankenkasse hat Recht, da bei Arbeitslosen für die 6-Wochen-Leistungsfortzahlung Vorerkrankungen nicht angerechnet werden. Dies gilt auch, wenn es sich um dieselbe Krankheit handelte. Also der Arbeitsagentur begreiflich machen, dass zwischendurch eine Woche keine Arbeitsunfähigkeit bestand. Da dürfte ja auch keine Bescheinigung vorliegen.

      Am besten schriftlich das Arbeitlosengeld für die Fehlzeit beantragen, falls dann abgelehnt wird, Widerspruch einlegen.

  8. Mein Mann hat laut Krankenkasse noch 1. Woche Anspruch auf Krankengeld (wegen einer Depression)
    Er ist wieder arbeiten und muss evtl, operiert werden wegen der Bandscheibe. Bekommt er nun Krankengekd weiter oder nicht ?
    Ich finde dies alles sehr verwirrend.
    Vielleicht kann mir einer eine Antwort darauf geben.

    • Wenn er während der Depression schon Bandscheibenprobleme hatte, die für sich allein gesehen auch Arbeitsunfähigkeit verursachten, wird es schwierig.

      War er während der Depression aber eindeutig nicht Arbeitsunfähig wegen „Rücken“ und ist er jetzt arbeiten gegangen, erhält er wieder Krankengeld für längstens 78 Wochen wegen der Bandscheibe. Es werden immer nur Arbeitsunfähigkeitszeiten aufgrund derselben Krankheitsursache/Diagnose zusammengerechnet.

  9. Ganz so einfach ist das leider nicht. Bei meinem Mann wurde trotz ärztliche Bescheinigung und trotz Widerspruch die Zahlung eingestellt. Dann bleibt nur Sozialgericht, dort liegt die Klage schon seid über zwei Jahren. Man brauch einen langen Atem.

  10. Ganz so einfach ist das leider nicht. Bei meinem Mann wurde trotz ärztliche Bescheinigung und trotz Widerspruch die Zahlung eingestellt. Dann bleibt nur Sozialgericht, dort liegt die Klage schon seid über zwei Jahren.

  11. Das ist ganz schwierig. Mein Mann war erst nach einer Sprunggelenkfraktur links mit MRSA Infektion krank, hat dann 3 Monate gearbeitet und msste dann rechts eine zehenamputation über sich ergehen lassen. Die KK hat links und rechts zusammen gerechnet, alle ärztlichem Gutachten von uns bestätigen dass dieses nicht korrekt ist. Klage vorm Sozialgericht läuft seid über zwei Jahren. Es ist sehr schwer gegen die KK anzugehen und bedarf einen lagen Atem, denn die Mühlen der Gerechtigkeit (sofern es überhaupt ei e gibt) mahlen lamgsam

  12. Hallo,

    mein Mann war vom 04.04.16 bis 30.09.16 wegen einer Herzgeschichte krank geschrieben.
    Dann kam am 24.10.16 eine Prostatageschichte mit OPdazu. Im KH war er vom 26.10. bis 30.1016.
    Dann noch bis 12.02.2017 wegen dieser Krankheit AU.
    Nun sagt die Kasse es rechnet zur 1 Blockfrist der Herzerkrankung hinzu, weil das KH die Herzerkrankung mit angegeben hat.
    Der Urologe hatte aber vor dem KH-Aufenthalt sowie danach immer nur seinen Diagnoseschlüssel auf der AU.
    Hier ist praktisch zu einer neuen Erkrankung eine alte hinzugetreten wenn Nebendiagnosen so zählen, aber doch nur für die Dauer der 5 Tage oder ?
    Wie rechnen in dem Fall dann die Blockfristen?

    • Hallo Ömchen,

      da die AU wegen Herz am 30.09.16 beendet war, darf die Prostatazeit nicht angerechnet werden oder auch die Herzzeit nicht bei der Prostataerkrankung.

      Das bei der Krankenhausaufnahme die Herzerkrankung der Krankenkasse mit angegeben wurde, ist nachvollziehbar für die Bezahlung der Krankenhausbehandlung. Da erhält das Krankenhaus für einen herzerkrankten Prostatapatient eine höhere Vergütung als für einen nicht herzkrankten. Das hatte aber mit der Frage der Anrechenbarkeit bei der Krankengelddauer gar nichts zu tun.

      Bei der Anrechenbarkeit geht es ausschießlich um die Frage der ARBEITSUNFÄHIGKEIT. Nur wenn die Herzerkrankung FÜR SICH ALLEINE GESEHEN während der Krankenhausbehandlung oder danach Arbeitsunfähigkeit verursacht hätte, dürfte diese Zeit auch für Herz angerechnet werden, sonst auf keinen Fall!!

      Ein Arzt sollte kurz bescheinigen, dass während der Prostata- AU die Herzerkrankung zu keinem Zeitpunkt Arbeitsunfähigkeit verursachte. Dann ist eine gegenseitige Anrechnung eindeutig ausgeschlossen.

      Noch ein Hinweis: Sollte die Kasse bei Ihrer Meinung bleiben, kann Widerspruch eingelegt werden. Dieser hat aufschiebende Wirkung, d. h. die Kasse darf dann das Krankengeld nicht einstellen.

      • Danke an W. Schneider!!!!

        Konnte nicht früher schreiben. Habe mich aber durch Ihren Rat bei der KK mit einem Widerspruch, dem zu unseren Gunsten abgeholfen wurde durchgesetzt.

        Ihre Antwort vom28.04.2017

  13. Hallo, nach dem was du schreibst kann ich folgendes antworten. Wenn du während deiner Krebserkrankung keine dazugekommene Diagnose zur Erschöpfung hattest, ist das nach meinem Kenntnisstand eine neue Erkrankung, die einen neuen 3-Jahresblock auslöst und du hast hierfür einen Krankengeldanspruch von 78 Wochen. Zuerst bekommst du ja dann für 6 Wochen Lohn von deinem Arbeitgeber. Ich hoffe, ich konnte dir mit der Antwort weiterhelfen. Falls noch Fragen sind bin ich auch unter birgit-friedrich@Hotmail.de erreichbar. Ich habe auch eine lange Odissee hinter mir und mich mit der Thematik etwas intensiver beschäftigt. Beste Grüße Birgit

  14. Ich würde sagen das Arbeitsamt. Normalerweise gibt es bei eigener Kündigung eine Sperre von 12 Wochen. Aber bei die ist das ja ein Sonderfall. Würde mich jetzt schon erkundigen, nicht das es zu spät wird. Google man dein zuständiges Integrationsamt dort kannst du dich auch informieren und die helfen dir bei Anträgen helfen und auch bei Gesprächen mit Arbeitgebern

  15. Bin verzweifelt…habe meinen job gekündigt und einen neuen vertrag unterschrieben…bin zwischenzeitlich erkrankt…meine kündigung und krankmeldung läuft bis zum 31.07.16. am 1.08.16 soll ich die neue stelle anfangen was aber vorraussichtlich nicht klappt da ich immer noch krank bin ….wer kommt für mich auf wenn zum 1.8.16 eine neue krankmeldung vorlege…

  16. Stimmt, der AG zahlt die ersten sechs Wochen, wird aber dennoch bei der Gesamt KG Zeit angerechnet. Melde dich frühzeitig beim Arbeitsamt damit du Anspruch hast auf die Nahtlosigkeitsregelung. Das ALG wird allerdings nur 60% vom KG betragen.
    Das Arbeitsamt wird dich wahrscheinlich auch auf Rente oder Reha ansprechen und zum medizinischen Dienst schicken.
    Dort gibt es drei Varianten. Wirst du als Arbeitsfähig beurteilt bekommst du ALG und musst dich bewerben egal ob krank oder eigentlich noch beim alten AG beschäftigt. Wirst du als länger wie sechs Monate krank beurteilt bekommst du auch ALG wirst du jedoch als arbeitsunfähig und kürzer als sechs Monate krank beurteilt musst du für diesen Zeitraum Sozialhilfe beantragen.
    Also vorsichtig sein

  17. Stimmt, der AG zahlt die ersten sechs Wochen, wird aber dennoch bei der Gesamt KG Zeit angerechnet. Melde dich frühzeitig beim Arbeitsamt damit du Anspruch hast auf die Nahtlosigkeitsregelung. Das ALG wird allerdings nur 60% vom KG betragen.
    Das Arbeitsamt wird dich wahrscheinlich auch auf Rente oder Reha ansprechen und zum medizinischen Dienst schicken.
    Dort gibt es drei Varianten. Wirst du als Arbeitsfähig beurteilt bekommst du ALG und musst dich bewerben egal ob krank oder eigentlich noch beim alten AG beschäftigt. Wirst du als länger wie sechs Monate krank beurteilt bekommst du auch ALG wirst du jedoch als arbeitsunfähig und kürzer als sechs Monate krank beurteilt musst du für diesen Zeitraum Sozialhilfe beantragen.
    Also vorsichtig sein

  18. Habe eine Krankengeldfortzahlung ab dem 19.01.2015 bekommen, die bis voraussichtlich 25.07.2016 andauern wird.
    Die Krankenkasse machte mir heute deutlich, dass die ersten 6 Wochen Krankmeldung angerechnet werden.

    Dabei zahlt doch der AG und nicht die Kasse.. Die 78 Wochen sind im o.g Zeitraum gar nicht ausgereizt oder kann ich nicht rechnen ?

    Habe ich noch Anspruch auf 6.Wochen Krankengeld oder wird es hier gestrichen?

    Wäre sehr dankbar auf ein paar Anregungen, da bald das Geld eingestellt wird.

    MfG
    manni

  19. Wenn ich innerhalb 6 Monate wegen der selben Krankheit krankgeschrieben werde, und vorher schon mal deswegen paar Wochen Krankengeld bezogen hab, müsste doch dann gleich das Krankengeld laufen oder?

    Und wenn ich heute mich krankschreiben lasse und mein Lohn ende Juni erhalten habe ist dieses doch eigentlich für Juni war, da wir ja erst leisten müssen bevor wir unser Lohn erhalten.
    Müsste dann nicht die Krankenkasse bei Fortzahlung für Juli schon eintreten? z. B. 05.07.2016 krank und Auszahlschein 2 Wochen später der Krankenkasse vorlegen und um Krankengeld bitten.

    Oder sagen die sich, Sie haben ja erst Lohn erhalten? Was ja eigentlich auch rückwirkend ist.

  20. Drei Jahre lang darf man nicht an der gleichen Erkrankung krank geschrieben sein, erst dann hat man wieder vollen Anspruch auf Krankengeld.

  21. Ich habe 18 Monate Krankengeld bekommen , inzwischen auuch ABG 1 ,und bekomme noch biss 17.08.16 .Ab wann
    habe ich wieder Anspruch auf Krankengeld wegen der gleiche Erkrankung.

  22. Hallo,

    ich bin privat versichert und war wegen einer Sehenentzündung im Januar -Februar 2015 krank.
    Im Dezember 2015 (Korrektur) holte mich dieselbe Krankheit wieder ein , dieselbe Diagnose.
    Krankenkasse zahlt erst ab der Karenzzeit Krankengeld, obwohl der Beginn der 2. Erkrankung noch in 2015 war, wo ich schon einmal deswegen krank war.
    Ist das rechtens ?
    Ich bin der Auffassung, dass im gleichen Jahr diegleiche Diagnose keine KArenzzeit sein darf.

    Gruss Birgit

  23. Hallo,

    ich bin privat versichert und war wegen einer Sehenentzündung im Januar -Februar 2015 krank.
    Im Dezember 2016 holte mich dieselbe Krankheit wieder ein , dieselbe Diagnose.
    Krankenkasse zahlt erst ab der Karenzzeit Krankengeld, obwohl der Beginn der 2. Erkrankung noch in 2015 war, wo ich schon einmal deswegen krank war.
    Ist das rechtens ?
    Ich bin der Auffassung, dass im gleichen Jahr diegleiche Diagnose keine KArenzzeit sein darf.

    Gruss Birgit

  24. Biggi das hast du super erklärt, war bei mir und meinem Mann auch so. Außerdem würde uns noch nahegelegt eine Reha- bzw. einen Rentenantrag zu stellen.

  25. Hallo,

    ich bin heute von meiner Krankenkasse informiert worden, dass mein Krankengeld zum 04.05.2016 ausläuft.
    Ich war immer der Meinung, dass ich einen neuen Anspruch von 78 Wochen habe, wenn ich 6 Monate nicht auf die gleiche Diagnose AU geschrieben bin. Vermutlich bricht mir aber die Blockfrist von 3 Jahren das Genick.

    Meine Diagnose: PTBS und da ich mich derzeit nicht arbeitsfähig fühle, werde ich seitens des Arbeitsamtes kein Arbeitslosengeld erhalten können, weil ich nicht vermittelbar bin.
    Ein Antrag auf Erwerbsunfähigkeit kann zwar auch gestellt werden, nur dauert dieser und welche Leistungen kann ich nach dem Auslaufen von Krankengeld beziehen?
    Ich war die letzte 11 Jahre durchweg gut arbeiten und das kommt fast einem Absturz gleich!

    Ich liste euch mal die Zeiten der Berechnung von der Blockfrist auf.
    Derzeit habe ich echt zu tun, meine Auffassungsgabe gut nutzen zu können und befinde mich leider auch gerade in einer Traumatherapie.

    08.03.13 bis 14.07.13
    09.10.13 bis 11.10.13
    15.10.13 bis 22.10.13
    16.12.13 bis 23.12.13
    13.01.14 bis 17.01.14
    03.03.14 bis 14.12.14
    seit 14.01.2016
    …jeweils gleiche Diagnosen…

    Ich würde mich über schnelle Rückinfos freuen!

    Viele Grüße

    Andreas

    • Hallo Andreas, ich war im November 15 in ähnlicher Situation. Mein Krankengeld lief zum 1.November15 aus.
      Da ich immer noch nicht arbeitsfähig bin, greift hier die Nahtlosigkeitsregelung. Das heißt, ich musste mich trotz ungekündigtem Arbeitsverhältnis beim Arbeitsamt melden. Jetzt bekomme ich vom Arbeitsamt Geld, das wiederum noch einmal etwas niedriger ist als das bis dahin gezahlte Krankengeld.
      Bei der Nahtlosigkeitsregelung ist es wichtig, dass du dich auch wirklich nahtlos, sprich spätestens am Tag nach auslaufen des Krankengeldes beim Arbeitsamt meldest. Ich habe dann noch eine Aufforderung bekommen, mich einem Gutachter des Arbeitsamtes vorzustellen. Der bescheinigte mir eine Arbeitsfähigkeit unter 3 Stunden. Ich beziehe jetzt seit 1. November 2015 ALG1 auf Grund der Nahtlosigkeitsregelung. Wenn du noch Fragen hast, einfach melden… LG Biggi

      • Hallo Biggi,
        bei mir ist es so wie bei Ihnen.
        Was passiert aber wen das Alg 1 ausläuft.
        Welche Leistung bekommt man dann?
        Ehe der Rentenantrag durch ist das kann sehr lange dauern.
        Über eine Nachricht würde ich mich sehr freuen.

      • Hallo Biggi!
        Habe eine ähnliche Situation wie du!!
        Werde am 14.07 ausgesteuert und bekomme kein KG mehr. Direkt am 15.07 habe ich noch einen Restanspruch vom Arbeitslosengeld von 23 Tage. Heute war ich dort und muss die typischen viele Blätter ausfüllen und werde als nächstes zum MDK Termin gehen müssen. Ich werde noch in absehbarer Zeit weiter AU sein. Muss ich da auch die Nahtlosigkeit ansprechen?????

        Über einen Tipp oder fast die gleiche Erfahrung Antwort würde ich mich freuen 😉

        Aylin

  26. ich habe im märz 2014 durch einen häuslichen unfall einen meniskus abriss erlitten op und krank im juli habe ich
    aus finnanzellen gründen versucht zu arbeiten was nach 3 tagen mit erneuter au gleiche diagnose scheiderte diese
    au endete im oktober und ich bekam rentenübergangsgeld da ich mich vom 9.9.14-5.1.15 einer entziehungskur
    danach erhielt ich bis mitte märz alg1 dann wahr ich 2 wochen arbeiten durch nabelbruch-op und 1 woche später
    später auftretener epileptischen anfälle wieder krank jedesmal wurde krankengeld und alg1 u.s.w. berechnet
    so das ich von 30€ auf zwischenzeitlich 24,70€ gekommen bin ist das korekt und wie lange erhalte ich noch zahlungen der krankenkasse ich bin 59 jahre 50% schwerbeschädigt und habe im nov.15 einen rentenantrag gestellt.
    ich hoffe das ich von ihnen eine auskunft erhalte oder sie mir sagen können wo ich eine solche erhalte

  27. Hallo,
    ich habe eine Frage: Ich war vom 22.11.2013 bis 20.05.2015 wegen einer psychischen Erkrankung au geschrieben. In dieser Zeit habe ich also auch Krankengeld erhalten. Vom 12. auf den 13.03.2015 war ich eine Nacht akut im Krankenhaus aus gynäkologischen Gründen. Ich wurde nicht krank geschrieben, weil ich ja bereits au-Bescheinigungen wegen Psyche hatte. Seit November 2015 bin ich nun wegen der gynäkologischen Angelegenheit (also körperlich) au und hätte aus meiner Sicht erneut Anspruch auf Krankengeld. Meine Krankenkasse lehnt das ab, weil meine Rahmenfrist von 78 Wochen ausgeschöpft sei und begründet das mit dem Sozialgesetz wonach die eine Nacht im Krankenhaus wegen Gyn-Problemen auf den gesamte AU-Zeitraum wegen Psyche angerechnet würde. Ich kapier das nicht. Das kann doch nicht so stimmen. In meinem Fall haben die psychischen nichts mit meinen körperlichen Problemen zu tun sind also zwei unabhängige Erkrankungen für die jeweils ein eigener Block zu bilden wäre. Kann mir jemand helfen wie ich den Widerspruch begründen kann?
    Danke vielmals
    Nadine

  28. Du hast ein ähnliches Problem wie es bei meinem Mann war. Wenn es die gleiche Krankheit ist bezieht sich der Kankengeldanspruch 78 Wochen. Auch wenn du zwischendurch gearbeitet hast werden die Zeiten zusammen gerechnet. Wenn die 78 Wochen insgesamt errreicht sind, musst du dich bei der Agentur für Arbeit melden, in der Regel erhälst du dann ALG 1, anteilig berechnet vom Krankengeld. Der medizinische Dienst der Arbeitsagentur beurteilt, meist nach Aktenlage, ob du länger, oder kürzer als 6 Monate krank bist. Danach wird entschieden ob du Anspruch hast. Du musst auf jeden Fall die Schweigepflichtsentbindung für die Ärzte unterschreiben, auch wenn es dir wiederstrebt. Die holen dann Berichte ein, es ist nicht verkehrt vorher mit den Ärzten darüber zu sprechen. Auf der Seite der Agentur findest du dazu auch infos. Sollte in dieser Zeit eine weitere Krankheit hinzukommen verlängert sich der Anspruch auf Krankengeld nicht. Erst wenn eine Krankheit abgeschlossen ist und du an einer anderen erkrankst wird neu angezählt. Es dauert drei jahre bis du wegen der gleichen Krankheit wieder neu Anspruch hast. Ein Widerspruch bei der Krankenkasse wird in deinem Fall leider keinen Sinn haben. Ich weiss, das ist alles sehr nervenaufreibend und kompliziert.

  29. Hallo,
    seit einigen Jahren habe ich Abnutzung der LWS mit Nervschädigung so dass ich im rechten Oberschenkel bis knapp übers Knie außen Taubheit verspühr. Von 05/12 bis 04/12 war ich deswegen krank geschrieben, dann war ich arbeiten und dann wieder von 06/14 bis 05/14 wegen demselben Leiden, dann auch wieder arbeiten, aber ich kann vor Schmerzen nicht arbeiten und bin nun wieder mit derselben Krankheit vom 07/15 bis jetzt krank. Hab alle möglichen Behandlungen durch und jetzt sollen Spritzen nach ner physio gegeben werden. Wenn das nicht hilft dann OP. Heute bekam ich ein Schreiben von meiner Krankenkasse das ich nur noch bis 19. 01.16 Anspruch auf Krankengeld habe. Kann mir jemand sagen, ob dagegen Wiederspruch einen Sinn macht?
    Danke im Vorraus

  30. hallo
    vielleicht kann mir ja einer eine gute Auskunft geben.
    Ich habe mein Krankengeld 1 1/2 Jahre ausgeschöpft auf Psyche
    dann 1 1/2 Jahr ausgeschöpft auf Bandscheibe
    dann 1 1/2 Jahre ausgeschöpft an Krebs
    kann ich jetzt noch mal krankgeschrieben werden auf eine andere Krankheit?
    Ich habe starke Athrose in den Armen ?

    • Hallo Nicole,

      die Frage kann mit diesen Angaben so nicht beantwortet werden. Wann waren die Zeiten? Sind alle Erkrankungen wirklich abgeschlossen (diese Frage solltest Du Dir ehrlich beantworten, bei so langen Erkrankungen – immerhin schon 4,5 Jahre – liegt wahrscheinlich ein multimorbides Krankheitsbild vor. Auch wenn Du keine Krankschreibungen vom Arzt hast ausfüllen lassen, die Kasse wird sicherlich prüfen, ob dem GRUNDE nach Arbeitsunfähigkeit vorlag). Wie lange arbeitest Du denn schon wieder? (Auch eine Arbeitsaufnahme bei vorliegender Erkrankung die aber nicht attestiert wird gilt als Arbeitsunfähigkeit). Du solltest mal über einen Rentenantrag nachdenken. Kurzum – Krankengeld ist eine Lohnersatzleistung die – faktisch – begrenzt ist. Danach gibt es nur Rente …

    • Hallo Nicole,
      ich habe gerade Deinen Kommentar vom 20. September 2015 gelesen und hab mal eine Frage an Dich, vielleicht kannst Du mir eine Antwort geben.
      Ich habe wie Du durch eine Krankheit ( Arthrose im rechten Knie) den Krankengeld Bezug von 78 Wochen ausschöpfen müssen, (das Knie wurde 4x operiert bevor ich endlich eine künstliches Gelenk erhalten habe), nun bin ich seit dem 07.10.2015 ausgesteuert von meiner KK und bekomme im Moment ALG 1, doch das läuft Ende März 2016 aus. Ich kann aber ab Ende Februar 2016 über die Rentenversicherung einen Qualifizierungskurs von 9 Monaten machen, um hoffentlich wieder in Arbeit zu kommen. Nun ist aber das Problem, dass in meinem linken Knie ebenfalls Arthrose Grad 4 ist und dies eigentlich dringend operiert werden muss, selbe Diagnose wie bei dem rechten Knie, aber und jetzt meine Frage. Ab wann muss mir die Krankenkasse wieder KG zahlen? Die ersten 6 Wochen bei Krankschreibung zahlt das Arbeitsamt, dann 3 Wochen Reha, wenn ich da als AU entlassen werde woher bekomme ich dann Geld, wenn mein ALG 1 abgelaufen ist? Wie ist das bei Dir gelaufen, das Du nach 1 1/2 Jahre KG bekommen hast, dann wieder 1 1/2 Jahre KG und dann noch mal? Ich versteh das nicht. Ich habe auch bei meiner KK nachgefragt wie sich das verhält, aber ich hatte den Eindruck, man ist nicht gewillt, mir eine vernünftige sachgemäße Auskunft zu geben, wahrscheinlich aus Angst die müssen wieder Krankengeld zahlen. Ich habe gedacht, das ich ab dem 07. April 2016 wieder Anspruch auf neues Krankengeld habe, obwohl es die selbe Krankheit ist, eben nur diesmal ein neues Gelenk für das linke Knie. Falls Du oder auch gern jemand anderes mir mit einer Antwort helfen kann, dann schon mal ganz lieben Dank im voraus.

    • Ich habe 18 Monate Krankengeld bekommen , inzwischen auuch ABG 1 ,und bekomme noch biss 17.08.16 .Ab wann
      habe ich wieder Anspruch auf Krankengeld wegen der gleiche Erkrankung.

      • Haĺlo ich verstehe nicht warum ihr alle immer die gleiche Krankheit nehat bei einer neuen Krankheit fangen die 6 Monate von vorne an

  31. Hallo, ich habe mal eine Frage. Und zwar bin ich während eines Beschäftigungsverhältnisses krank geworden, wurde gekündigt und habe ca 7. Monate Krankengeld erhalten. Zum Ende eines Monats hieß es, ich sei wieder arbeitsfähig und könnte leichte Arbeiten verrichten. Auf dieses Schreiben hin habe ich keinen Einspruch erhoben, weil ich parallel tatsächlich nach Jobs gesucht habe und einen Job (probeweise) anfangen wollte. Diesen Job konnte ich allerdings aufgrund meiner Krankheit nicht antreten. Ich wurde wieder gekündigt und es kam weder zu einer Anmeldung seitens des Arbeitsgebers noch zu einer Gehaltszahlung (wo ich ja nichts für kann). An den ersten Tagen in diesem neuen Monat war ich auch nicht arbeitsunfähig krankgeschrieben, denn ich wollte ja arbeiten gehen bzw. es ausprobieren. Aufgrund dieser Situation war ich laut Krankenkasse in keinem Versicherungsverhältnis mehr und habe somit keinen Anspruch auf Krankengeld. Ist so etwas rechtens? Ich hatte noch Widerspruch eingereicht. Das war aber zu spät, da sich das alles so blöd überschnitten hat. Ich habe auch ein neues Attest mit der Kündigung und einem Brief direkt zur Krankenkasse geschickt, es kam aber lange keine Antwort.

    • Hallo Tine,

      da kannst Du nichts machen – wenn der Widerspruch gegen die Gesundschreibung zu spät eingegangen ist, ist der rechtlich bindend. Der Anspruch auf Krankengeld beginnt mit dem Tag der FESTSTELLUNG der AU, nicht mit dem (ggf. rückwirkend) bescheinigtem Beginn der Arbeitsunfähigkeit. Insofern nützt Dir auch Dein ärztliches Attest nicht. Für genauere Prüfung müsstes Du mal die Daten konkret nennen.
      Warum meldest Du Dich nicht beim Arbeitsamt?
      Am Tag der Meldung beim Arbeitsamt darfst Du allerdings NICHT arbeitsunfähig sein, da Du sonst dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehts.

    • ….und wie sah die Kündigung aus, mit welcher Begründung ?

  32. Hallo, ich habe mal eine Frage. Und zwar bin ich während eines Beschäftigungsverhältnisses krank geworden, wurde gekündigung und habe ca 7. Monate Krankengeld erhalten. Zum Ende eines Monats hieß es, ich sei wieder arbeitsfähig und könnte leichte Arbeiten verrichten. Auf dieses Schreiben hin habe ich keinen Einspruch erhoben, weil ich parallel tatsächlich nach Jobs gesucht habe und einen Job (probeweise) anfangen wollte. Diesen Job konnte ich allerdings aufgrund meiner Krankheit nicht antreten. Ich wurde wieder gekündigt und es kam weder zu einer Anmeldung seitens des Arbeitsgebers noch zu einer Gehaltszahlung (wo ich ja nichts für kann). An den ersten Tagen in diesem neuen Monat war ich auch nicht arbeitsunfähig krankgeschrieben, denn ich wollte ja arbeiten gehen bzw. es ausprobieren. Aufgrund dieser Situation war ich laut Krankenkasse in keinem Versicherungsverhältnis mehr und habe somit keinen Anspruch auf Krankengeld. Ist so etwas rechtens? Ich hatte noch Widerspruch eingereicht. Das war aber zu spät, da sich das alles so blöd überschnitten hat. Ich habe auch ein neues Attest mit der Kündigung und einem Brief direkt zur Krankenkasse geschickt, es kam aber lange keine Antwort.

  33. Wenn du wegen der ersten Krankheit immer noch krank bist, ja. Neu berechnet wird nur, wenn du zwischen der ersten und der zweiten Krankheit eine Lücke hast. Ggf. legen Sie es auch so aus, dass die zweite Krankheit eine Folgekrankheit der ersten ist.

  34. Hallo,

    Ich habe das noch nicht wirklich verstanden………….

    Ich bin seit März 2014 krank und musste mich deshalb im April 2015 einer Gehirn -Op unterziehen. Zum 17.09.2015 hat mich die Kk nun ausgesteuert.
    Im Juni 2014 kam aber noch eine weitere Krankheit hinzu, wegen der ich jetzt noch weiter AU sein werde.
    Kann mir jemand helfen und sagen, ob ich trotzdem zum September ausgesteuert werden kann, oder ob nun eine eigene, neue Blockfrist beginnt??????

    Ich wäre für hilfreiche Antworten sehr dankbar!!!!

    Susanne

  35. Hallo,
    ich beziehe Krankengeld seit 1 Februar 2014 und bin weiterhin arbeitsunfähig. Jetzt bin ab dem 09.07.2015 bei der Krankenkasse ausgesteuert. Mein ehemaliger Arbeitger hat aber nur von 08.01.2014 bis 31.01.2014 Lohnfortzahlung geleistet. Vom 07.05-04.06.2015 war ich zur Reha und habe währedn dieser Zeit von dem Rentenversicherer Geld bekommen.
    Wrden von den 78 Wochen Krankengeld bezug nun 6 Wochen abgezogen obwohl der Arbeitgeber nur 3,5 Wochen Lohnfortzahlung geleistet hat? Wie ist das mit der Leistung vom Rentenversicherer, werden diese in die 78 Wochen mitberechnet oder weredn die 5 Wochen Reha davon abgezogen?
    Vielen Dank

  36. Deswegen wurde ich ja ausgesteuert. Und die Aussteuerung gilt, bei der selben Krankheit, 3 Jahre. Aber wer ist bei erneuter Erkrankung, mit der selben Krankheit, für die ersten sechs Wochen zahlungspflichtig?

  37. Guten Tag,
    Ich bin von der Krankenkasse ausgesteuert und bei der Arbeitsagentur gemeldet. Habe drei Monate gearbeitet und würde erneut krank. Das Arbeitsamt hat die Zahlung erst nach sechs Wochen berechnet. Bisher konnte mir niemand sagen wer für diesen Zeitraum zuständig ist. Arbeitgeber, Krankenkasse, Arbeitsamt alle lehnen die Zuständigkeit ab.
    VG

  38. Hallo zusammen,
    ich bin seit Mitte Novomber sind jetzt ca. 4 Monate krank geschrieben und beziehe derzeit Krankengeld. Zweimal habe ich versucht wieder zu arbeiten, konnte aber nur einen Tag durchhalten. Aufgrunddessen wurde mein Krankengeld neu berechnet. Als Grundlage zur Krankengeldberechnung – wurde mir gesagt – werden immer die letzten 3 Monate Arbeitsentgelte zur Bemessungsgrundlage herangezogen. Aus diesem Grund
    bekomme ich jetzt deutlich weniger Krankengeld, da ich im letzten Monat nur einen Tag arbeiten konnte und diese Entgeltabrechnung mit dem einen Tag mein ganzes Krankengeld erniedrigt. Kann mir jemand mitteilen, ob dies gerechtfertigt ist, oder ob ich hier Widerspruch einlegen sollte. Wird man bestraft wenn versucht so bald wie möglich wieder zu arbeiten? Wer kann mir helfen?

  39. hallo zusammen , ich brauche eure hilfe,
    ich bin seit mai 2014 langzeit krank geschreiben , muss aber im märz opariert werden , kann aber auf grund meiner krankheit nicht arbeiten gehen , wenn im märz die nachste krankheit dazu kommt , wird mir dann das geld gekürtzt oder ist es in mein fall besser sich kurzfrisitg arbeitslos zu melden ?
    bitte um ein rat

  40. Ich habe eine Frage. Mein Freund bezieht seit Januar Arbeitslosengeld 1. Nun ist er wegen eines Herzinfarktes seit Mitte November krank geschrieben, muss nächstes Jahr wieder in die Klinik zur Weiterbehandlung und wird wahrscheinlich dann noch ein paar Wochen weiter krank geschrieben sein. Das AA hat ihm gesagt, da er derzeit nicht zur Vermittlung zur Verfügung steht, steht im auch kein ALG 1 zu. Stimmt das? Und, wenn ihm kein ALG 1 zusteht, wie ist er dann krankenkassenmäßig versichert? Wäre schön, wenn ihr mir weiterhelfen könntet.

  41. Ich habe auch mal ne Frage ,ich bin seit Okt.2013 krankgeschrieben wegen
    pyschische Störung mit rezidivierende mitelgradige Deppression.
    Habe im Mai diesen Jahres eine Reha gemacht war drei Wochen gesund
    und wurde wieder krank wegen dem gleichen. Nun habe ich die Eu Rente
    beantragt,diese wurde abgelehnt weil die Vorraussetzung fehlen
    Vielleicht weiß jemand ob ich trotzdem Widerspruch einlegen kann.
    Was passiert wenn Widerspruch abgelehnt wird das Krankengeld ausläuft
    Habe ich Möglichkeit trotzdem EU Rente zu bekommen.
    Christine

  42. Hallo zusammen,
    Ich habe auch ein Problem mit der KK.Ich war seit 25.11.2013 Krankgeschrieben wegen Depressionen.Ich wurde am 07.12.2013 von meinem Arbeitgeber während der Probezeit gekündigt.Da ich während eines Arbeitsverhältnisses krank wurde bekam ich Krankengeld.Am 02.09.2014(letzter Tag der Arbeitsunfähigkeit) wurde ich gesundgeschrieben.Am 03.09.2014 wurde ich am Fuß Operiert und bis 01.10.2014 Krankgeschrieben.Meine Krankenkasse gab mir zu verstehen das meine Mitgliedschaft am 02.09.2014 beendet sei und ich kein Anspruch auf Krankengeld habe und somit auch nicht versichert wäre.Sie sagt ich hätte zum Arbeitsamt müssen.Aber wann hätte ich das machen sollen.Am 02.09 war ich noch krankgeschrieben und am 03.09 wurde ich wieder krank geschrieben.Ist das Rechtens ? oder beginnt am 03.09 lediglich eine neue Blockfrist wo sie weiterhin Krankengeld bezahlen müßten.Was soll ich jetzt im Krankenstand machen.Zum Arbeitsamt gehen?Vielleicht kann mir einer Auskunft geben.

  43. Hallo Zusammen!

    Ich habe auch ein ähnliches Problem.
    Habe von 05. Oktober 2012 bis 30. August 2013 Krankengeld wegen Krebserkrankung bezogen. Allerdings, ist die Krankheit in März 2013 mit Vollremission als „geheilt“ deklariert. Angefangen zu arbeiten habe ich am 01.Juli 2013. Die ersten zwei Monate (Juli und August) waren als Wiedereingliederung auch aus Krankengeld bezahlt.
    Blöderweise, seit Februar 2014 habe ich eine Rezidive und liege mehr in Krankenhaus als Daheim.
    Reden wir hier über eine neue Krankheit, weil es mehr als 6 Monate seit der Vollremission vergangen sind?
    Oder, ist es die gleiche Krankheit?
    Hat jemand für mich eine Antwort, vielleicht verstärkt mit einen Gesätzparagraph?
    Vielen, vielen Dank!
    Laura

  44. Ich habe mal ne Frage ich bekomme schon seid September Krankengeld und nun hat sich mein Krankheitsbild verändert also ich habe nun einen anderen Befund als krankschreibung meine Frage ist nun läuft das krankengeld weiter oder fängt alles von vorne an also bekomme ich weiter Geld oder muss nun mein chef wieder zahlen

  45. Pingback: Fragen zu Krankengeld, Aussteuerung, Reha, ALG1-Beantragung - Erwerbslosen Forum Deutschland (Forum)

  46. Ich bin seit 20.03 Krangeschrieben nun soll ich wieder Arbeiten da meine ärztin die Beurtteilung der weiteren Krankschreibung vergessen hat nun muss ich am 28.4 wieder die Arbeit übernehmen aber bin seit heute wegen der Galle Krankgeschrieben da ich kein Geld mehr dann von der Krankenkasse wegen der Vorheringen Krankheit mehr bekommen werde Zahlt dann mein Arbeitgeber mein Lohn? habe im Internet nichts dazu gefunden? werde an der Galle Operiert und bin weiter Krankgeschrieben.
    bekomme ich dann Geld vom Arbeitgeber? ohne das ich wieder Arbeiten gegangen bin?

    Vielen Dank

    • Mir geht es genauso wie Mine und brauche dringend eine antwort. wer zahlt wenn sich die diagnose ändert und man keinen tag dazwischen gearbeitet hat??? danke gruss pepa

  47. Hallo ich heiße Andreas
    Also ich wurde am 06.01.14 ausgesteuert und bekomme seit 07.01.14 nach
    langemkampf ALG 1.
    Jetzt werde ich am 06.05.14 das 3 mal operiert.
    Da ich ja nicht mehr verfügbar bin.
    Wollen sie mir das ALG 1 streichen.
    Was kann ich da gegentun?
    (EURente wurde abgelänt)
    Vielen Dank Andreas

  48. Lasst euch von der KK die genaue Blockzeit mitteilen. Denn: meine KK hat dreimal nachgebessert aufgrund meines Protestes. Die heutige Geschäftsform der KK zielt darauf ab, kostenintensive Mitglieder so schnell wie möglich los zu werden. Ich war gerade mal rund 24 Wo. krnak, wurde ich direkt abgeschoben auf eine Kur, EU-Rente festgestellt und schon war ich als Kostenfaktor weg. Wer glaubt, die KK, die man jarelang durch Mitgliedschaft gefördert hat, ist sein Freund, der irrt.

  49. Ich brauche hier bitte auch einmal Hilfe.
    Ich war fast 78 Wochen krank geschrieben wegen einer Krebserkrankung. Seit Januar arbeite ich wieder und bin jetzt gerade akkut von meinem Onkologen wegen „Erschöpfungssyndrom“ mit einer Erstbescheinigung für eine Woche krank geschrieben.
    Bekomme ich jetzt Probleme mit der KK? Ist das eine neue Erkrankung und die 78 Wochen zählen neu? Oder kann die Kasse behaupten, dass das eine Folgeerkrankung ist und mich aussteuern?

  50. Hallo,leider verstehe ich dass alles nicht so richtig. Ich bin seit dem 16.02.2011krankgeschrieben,bezog 78 Wochen Krankengeld. Erhielt dann wieder Arbeitslosengeld(EU-Rentenantrag gestellt)bis zum 29.08.2013. Seitdem leider keine Bezüge mehr. Die 3-Jahres-Rahmenfrist ist am 15.02.2014 nun ausgelaufen. Erhalte ich nun wieder Krankengeld oder nicht? Der EU-Antrag läuft immer noch. Es steht auch nicht nur eine Diagnose auf der Krankschreibung, so dass es mir schwer fällt an was ich mich orientieren soll. Ich bin ratlos und verzweifelt. Schon bei einer telefonischen Nachfrage bei meiner Krankenkasse wurde ich sehr unfreundlich abgefertigt. Was kann ich tun,bzw. was steht mir nun zu?

  51. hab mir alles durchgelesen und bin immer noch verwirrt.
    Meine 78 Wochen sind zum 29.4.14 um. Ich war aber nicht durchgehend au geschrieben, sondern zwischendurch mal arbeiten bzw. arbeitslos gemeldet. Und zwar einmal knapp 6 Monate und einmal 5 Monate. Nun steht da, dass nach Ablauf der Blockfrist nach 6 Monaten erneut Anspruch besteht, wenn man in dieser Zeit arbeiten konnte bzw. der Arbeitsagentur zur Verfügung stand. Heißt das, dass ich erst den 29.4.14 abwarten soll, bevor ich mich der Arbeitsagentur zur Verfügung stelle um nach 6 Monaten einen neuen Anspruch zu erhalten, oder könnte ich mich auch schon zum 1.4. gesund schreiben lassen und mich der Arbeitsagentur zur Verfügung stellen, das wär ja dann aber noch innerhalb der Blockfrist???? Die Hoffnung, dass die Erwerbsminderungsrente bis dahin mal durch ist, ist ja eher gering.

  52. Meine Blockfrist von 3 Jahren ( 78 Wochen ) endet am 15.06.2014.
    Ich habe während der 3 Jahre ( 36 Monate ) einmal 6 Monate und einmal 7 Monate arbeiten können.
    Wie mir mein Arzt mitteilt, werde ich jetzt über den 15.6.14 hinaus Krank sein.
    Damit wären meine 78 Wochen nicht erreicht!
    Was passiert nun nach dem 15.06.14 wenn die 3 jahresfrist abgelaufen ist.

    • Hierbei greift §125SGB III. Danach gilt eine Nahtlosregelung. Man hat Anrecht auf arbeitslosengeld I auch wenn das Arbeitsverhältnis noch besteht..zu dem Antrag muss der Aussteuerungsbescheid der Krankenkasse in Kopie mitgereicht werden.Allerdings kann die Arbeitsagentur einen zwingend auffordern entweder eine Reha oder Leistungen zur Teilhabe am Arbeitslebenbei der Rentenversicherung zu beantragen. Ich erhielt 18Monate ALG I nach Ende des Krankengeldes. War kein Problem.

  53. Was passiert wenn man die 78 Wochen ausgeschöpft hat und nicht fit ist für den Job?
    Sehen wo man bleibt…Verlieren was man hart erarbeitet hat?
    Toller Sozialstaat…..dabei haben manche die Leistungen beziehen, noch nie einen Cent in die Gemeinschaftskasse gezahlt…
    Meine 78 Wochen sind fast ausgeschöpft, ich bin nicht fit für 3 Schicht Betrieb plus Wochenende im Krankenhausbetrieb…

    • Wie ist das mit der Aussteuerung?
      Krankmeldung bestand für 52 Wochen wegen einer Erkrankung, dann wieder ein halbes Jahr gearbeitet, jetzt wieder längerfristig krank wegen der ursprünglichen Erkrankung?
      Zählen die jetzigen Krankheitsausfälle additiv zur ersten Krankheitsphase von 52 Wochen, d.h. wird nach 26Wochen ausgesteuert oder greift ein neuer Block von 78 Wochen bis zur Aussteuerung?

      • Hallo Felix,
        das ist alles schon eine komplizierte Materie.
        So wie du es schilderst, zählt die alte Erkrankung und die jetzt erneute gleiche Erkrankung zusammen und du bist nach 8 Wochen ausgesteuert.
        Das mit den Blöcken verhält sich folgendermaßen.
        Eine Ersterkrankung bildet einen Block von 3 Jahren innerhalb dessen du 78 Wochen Krankengeldanspruch hast.
        Bist du allerdings mit Krankheit A krankgeschrieben und es kommt in dieser Zeit ohne Unterbrechung eine Krankheit B dazu, so zählt alles beides zusammen. Willst du Genaueres wissen kontaktiere deine Krankenkasse und lass dir von ihr einmal eine Auflistung deiner Blockzeiten geben.
        Bei weiteren Unklarheiten einfach fragen.

    • Hallo Monika,
      wenn deine 78 Wochen Krankengeld ausgeschöpft sind und du weiter im Krankenstand bist, greift die sogenannte Nahtlosigkeitsregelung. Das heißt, du musst dich nahtlos beim Arbeitsamt melden und vom Arzt muss dir bescheinigt sein, dass deine Erkrankung voraussichtlich noch länger als 6 Monate andauert. Dann bekommst du vom Arbeitsamt nach Prüfung ALG. Gleichzeitig wirst du vom Arbeitsamt aufgefordert eine Reha- oder Rentenantrag zu stellen.
      Ich hoffe, ich konnte dir helfen….

  54. absurd. wer soll das verstehen? die regelung ist offenbar allein dazu da, einen krankengeldanspruch verhindern nach dem motto: die menschen wollen die sozialsysteme ausbeuten und sich einen lauen lentz machen

    • Richtig… was ich allerdings nicht daraus hernehmen kann, was ist nach den 78 Wochen? z.b. man nicht gekündigt ist aber der Arbeitgeber auch keine Lohnfortzahlung mehr zahlen muss und die Krankheit aber weiter besteht.
      Kommt das so selten vor?

      • Hallo Hardy,
        das kommt sicher nicht selten vor.
        Ich war bei einem Arbeitgeber seit mehr als 2 Jahrzehnte beschäftigt und bin seit Sept.2013 fast durchgehend im Krankenstand.
        Im Nov.2015 waren meine 78 Wochen Krankengeld erschöpft. Mit der sogenannten Nahtlosigkeitsregelung erhielt ich dann vom Arbeitsamt ALG1 in der Höhe, den ich nach meinem Alter (15Monate) und meiner Beschäftigungszeit auch bei einer echten Arbeitslosigkeit bekäme. Gleichzeitig hat mich das Arbeitsamt aufgefordert einen Reha- Oder Rentenantrag zu stellen. Ich hatte erst die Reha beantragt, die voll in die Hose ging. Im Nov.2016 habe ich dann meinen Rentenantrag gestellt, der mir im April 2017 positiiv beschieden wurde. Ich erhalte rückwirkend zum 1.3.2016 bis 28.2.2019 eine befristete Erwerbsminderungsrente. Das Arbeitsamt holte sich dann das Geld vom März 2016 bis April 2017 von der Rentenkasse wieder. Das Arbeitsamt war für mich also nur ein Zwischenfinanzierer, damit ich nicht ohne jegliche Leistung dastehe. Hinter all dem hatte ich bis 31.3. diesen Jahres eine Arbeitgeber im Hintergrund, von dem ich mich dann getrennt habe, da er meiner Gesundung vollenst im Weg stand…..

  55. Pingback: Krankengeld – Die Krankenkasse fordert auf, einen Reha-Antrag zu stellen | Ein Bildungsvorsprung hilft immer

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