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Übergangsgeld der Rentenversicherung – Anspruch, Dauer und Höhe

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509527_web_R_by_Martin Büdenbender_pixelio.deÜbergangsgeld ist eine Entgeltersatzleistung (wirtschaftliche Hilfe), die von verschiedenen Sozialleistungsträgern erbracht wird. Sie dient der Sozialen Sicherheit. Das Übergangsgeld der Rentenversicherung wird im Zusammenhang mit Leistungen zur medizinischen Rehabilitation oder Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben gezahlt.

Voraussetzungen

Anspruch auf Übergangsgeld haben Versicherte der Rentenversicherung, wenn sie

  • Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben,
  • Leistungen zur medizinischen Rehabilitation oder
  • sonstige Leistungen zur Teilhabe

erhalten.

Für einen Übergangsgeldanspruch bei Leistungen zur medizinischen Rehabilitation oder sonstigen Leistungen zur Rehabilitation ist zusätzlich erforderlich, dass unmittelbar vor Beginn der Rehabilitation

  • Arbeitsentgelt oder Arbeitseinkommen erzielt und im Bemessungszeitraum mindestens ein Beitrag zur Rentenversicherung entrichtet wurde oder
  • eine Entgeltersatzleistung (z. B. Krankengeld, Arbeitslosengeld, Verletztengeld) bezogen wurde und dieser Ersatzleistung ein rentenversichertes Entgelt zugrunde liegt.

Neben Mutterschaftsgeld wird kein Übergangsgeld gezahlt. Der Anspruch auf Übergangsgeld ruht in voller Höhe (§ 45 Abs. 4 SGB IX).

Dauer

Übergangsgeld ist für die Dauer einer Leistung zu zahlen (§§ 45 Abs. 1 Nr. 3, 45 Abs. 2 Nr. 2 SGB IX). Eine Beurlaubung während der Dauer einer Leistung ist für das Übergangsgeld unschädlich.

Wenn eine stationäre Leistung zur medizinischen Rehabilitation durch eine Krankenhausbehandlung zulasten einer Krankenkasse unterbrochen wird, ist während der Unterbrechung durch die Krankenkasse Krankengeld zu zahlen.

Übergangsgeld zwischen verschiedenen Leistungen

Ein Zwischen-Übergangsgeld wird gezahlt, wenn nach Abschluss einer Leistung zur

  • medizinischen Rehabilitation,
  • Teilhabe oder
  • Teilhabe am Arbeitsleben

(weitere) Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben erforderlich sind und es an der wirtschaftlichen Sicherstellung des Versicherten fehlt. Dies kann z. B. wegen eines fehlenden Krankengeldanspruchs oder der Vermittlungsmöglichkeit in eine zumutbare Beschäftigung der Fall sein (§ 51 Abs. 1 SGB IX).

Der Anspruch ist davon abhängig, dass der Versicherte die Gründe für den nicht unmittelbaren Antritt der Maßnahme an die vorherigen nicht selbst zu vertreten hat (z. B. bei fehlenden Ausbildungskapazitäten).

Unterbrechung von Leistungen

Das Übergangsgeld ist weiter zu zahlen, wenn eine Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben

  • mit Anspruch auf Übergangsgeld durchgeführt,
  • allein aus gesundheitlichen Gründen unterbrochen und
  • voraussichtlich wieder in Anspruch genommen

wird (§ 51 Abs. 3 SGB IX).

Hinsichtlich der Wiederaufnahme der Leistung ist bei Beginn der Unterbrechung eine Prognoseentscheidung zu treffen. Das Übergangsgeld wird für längstens 6 Wochen weitergezahlt.

Es kann zu mehreren Unterbrechungen aus gesundheitlichen Gründen kommen. Mit jeder Unterbrechung beginnt ein neuer 6-Wochen-Zeitraum.

Arbeitslosigkeit nach Abschluss einer Leistung

Das Übergangsgeld wird im Anschluss an eine erfolgreich abgeschlossene Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben (Anschluss-Übergangsgeld) bis zu 3 Monaten weitergezahlt, wenn der Versicherte

  • arbeitslos ist,
  • sich bei der Arbeitsagentur arbeitslos gemeldet hat und
  • einen Anspruch auf Arbeitslosengeld von mindestens 3 Monaten nicht geltend machen kann

(§ 51 Abs. 4 Satz 1 SGB IX). Eine Arbeitsaufnahme beendet den Anspruch auf Übergangsgeld.

Eine Arbeitsunfähigkeit unterbricht den Anspruch auf Übergangsgeld. Ggf. ist Krankengeld durch eine Krankenkasse zu zahlen. Eine Arbeitsunfähigkeit während des Anspruchszeitraums verlängert den 3-Monats-Zeitraum nicht.

Stufenweise Wiedereingliederung

Das Übergangsgeld wird im Anschluss an eine Leistung zur medizinischen Rehabilitation weitergezahlt, wenn

  • der Versicherte arbeitsunfähig ist,
  • eine stufenweise Wiedereingliederung von der Rehabilitationseinrichtung empfohlen und eingeleitet wird,
  • der Versicherte und sein Arbeitgeber der stufenweisen Wiedereingliederung zustimmen,
  • sich die stufenweise Wiedereingliederung unmittelbar an die Leistungen zur medizinischen Rehabilitation anschließt

(§ 51 Abs. 5 SGB IX). Der Anspruch auf Übergangsgeld endet mit dem Abschluss der stufenweisen Wiedereingliederung.

Übergangsgeld anlässlich einer stufenweisen Wiedereingliederung (§ 28 SGB IX) wird von der gesetzlichen Rentenversicherung nur während der Leistungen zur medizinischen Rehabilitation oder im unmittelbaren Anschluss (§ 51 Abs. 5 SGB IX) daran erbracht. Der «unmittelbare Anschluss» meint nicht einen nahtlosen Anschluss. Entscheidend ist vielmehr der sachliche Zusammenhang zwischen der stufenweisen Wiedereingliederung und der vorhergehenden Leistung zur medizinischen Rehabilitation.

Höhe

Rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer

Der Berechnung des Übergangsgeldes werden 80 % des Regelentgelts aus dem maßgeblichen Bemessungszeitraum zugrunde gelegt (Berechnungsgrundlage; § 21 Abs. 1 SGB VI i. V. m. §§ 46, 47 SGB IX).

Der Bemessungszeitraum umfasst mindestens 4 Wochen und muss vor dem Beginn der Leistung abgerechnet sein (§ 47 Abs. 1 Satz 1 SGB IX).

Das Regelentgelt aus dem laufenden Arbeitsentgelt wird um 1/360 des einmalig gezahlten Arbeitsentgelts erhöht, soweit es beitragspflichtig ist (Hinzurechnungsbetrag; § 47 Abs. 1 Satz 6 SGB IX).

Das kumulierte Regelentgelt darf die kalendertägliche Beitragsbemessungsgrenze (Rentenversicherung) nicht übersteigen (§ 47 Abs. 4 SGB IX). Die Berechnungsgrundlage (80 % des kumulierten Regelentgelts) ist auf das entgangene Nettoarbeitsentgelt begrenzt. 

Das Übergangsgeld beträgt
für Leistungsempfänger, die wenigstens ein Kind haben oder von ihrem erwerbslosen Ehegatten oder Lebenspartner gepflegt werden

75 %

für die übrigen Leistungsempfänger

68 %

der Berechnungsgrundlage (§ 46 Abs. 1 Satz 3 SGB IX).

Freiwillig Versicherte oder versicherungspflichtige Selbstständige

Für

  • Leistungsempfänger mit Arbeitseinkommen und
  • von der Versicherungspflicht befreite Arbeitnehmer mit Arbeitsentgelt,

die im Kalenderjahr vor Beginn der Leistung zur medizinischen Rehabilitation Beiträge zur Rentenversicherung entrichtet haben, wird die Berechnungsgrundlage aus 80 % des diesen Beiträgen zugrunde liegenden Einkommens ermittelt (§ 21 Abs. 2 SGB VI).

Berücksichtigt werden neben freiwilligen Beiträgen auch Beiträge, die z. B. aus einer abhängigen Beschäftigung oder aufgrund des Bezugs einer Entgeltersatzleistung entrichtet wurden. 

Das Übergangsgeld beträgt
für Leistungsempfänger, die wenigstens ein Kind haben oder von ihrem erwerbslosen Ehegatten oder Lebenspartner gepflegt werden

75 %

für die übrigen Leistungsempfänger

68 %

der Berechnungsgrundlage (§ 46 Abs. 1 Satz 3 SGB IX).

Bezieher von Leistungen nach dem SGB II/III

Wurde bis zum Beginn der Rehabilitation oder der vorangegangenen Arbeitsunfähigkeit

  • Arbeitslosengeld I
  • Arbeitslosengeld II oder
  • Krankengeld in Höhe des Arbeitslosengeldes I

gezahlt und wurden zuvor Pflichtbeiträge zur Rentenversicherung entrichtet, wird das Übergangsgeld in Höhe der bisherigen Entgeltersatzleistung weitergezahlt (§ 21 Abs. 4 SGB VI).

Das Übergangsgeld in Höhe des Arbeitslosengeldes II wird grundsätzlich nicht vom Rentenversicherungsträger an den Versicherten gezahlt (§ 25 SGB II). Vielmehr leisten die Träger der Leistungen nach dem SGB II das Arbeitslosengeld II für die Dauer der Leistungen zur medizinischen Rehabilitation vorschussweise weiter und erhalten hierfür vom Rentenversicherungsträger Ersatz.

Arbeitslosigkeit im Anschluss an eine Leistung

Bei Arbeitslosigkeit im Anschluss an eine Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben beträgt das Übergangsgeld 67 % bzw. 60 % der Berechnungsgrundlage (§ 51 Abs. 4 Satz 2 SGB IX).

Sonderfälle

Die Berechnungsgrundlage für das Übergangsgeld während Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben ergibt sich aus § 48 Satz 1 Nr. 1, 3 SGB IX.

Bei diesen Leistungen ist auch dann ein Übergangsgeld zu berechnen, wenn der Versicherte aktuell weder Arbeitsentgelt oder Arbeitseinkommen erzielt noch Entgeltersatzleistungen bezogen hat. Die Berechnungsgrundlage für das Übergangsgeld wird aus 65 % des auf ein Jahr bezogenen tariflichen oder des ortsüblichen Arbeitsentgelts ermittelt, das für den Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort der Leistungsempfänger maßgeblich ist. Dies gilt, wenn

  • die Berechnung nach den §§ 46, 47 SGB IX zu einem geringeren Betrag führt oder
  • der letzte Tag des Bemessungszeitraums bei Beginn der Leistungen länger als 3 Jahre zurückliegt.

Für den Kalendertag wird der 360. Teil dieses Betrages angesetzt.

§ 48 Satz 1 Nr. 2 SGB IX ist auf das Übergangsgeld der Rentenversicherung nicht anzuwenden.

Anpassung

Übergangsgeld wird jeweils nach Ablauf eines Jahres seit dem Ende des Bemessungszeitraums erhöht (§ 50 SGB IX). Hierzu wird das der Berechnung zugrunde gelegte Arbeitsentgelt oder Arbeitseinkommen mit dem festgelegten Anpassungsfaktor multipliziert. Das Übergangsgeld der Bezieher von Leistungen nach dem SGB II/III wird nicht angepasst. Dafür fehlt es an einer gesetzlichen Grundlage.

Einkommensanrechnung

Auf das Übergangsgeld sind folgende gleichzeitig erzielte Einkünfte anzurechnen:

  • Nettoarbeitsentgelt ohne Einmalzahlungen (z. B. Entgeltfortzahlung);
  • 80 % des Arbeitseinkommens von Selbstständigen, wenn die Erwerbstätigkeit neben dem Übergangsgeldbezug ausgeübt wird;
  • Erwerbsminderungsrenten und (teilweise) Verletztenrenten unter bestimmten Voraussetzungen;
  • Verletztengeld;
  • Altersrenten unter bestimmten Voraussetzungen;
  • Geldleistungen einer öffentlich-rechtlichen Stelle, die im Zusammenhang mit der Leistung gewährt werden;
  • Leistungen, die von einer Stelle im Ausland erbracht werden und nach inländischem Recht angerechnet würden

(§ 52 Abs. 1 SGB IX).

Beiträge

Versicherungszweig

Beitragspflichtige Einnahmen

Beitragssatz
2016

Beitragstragung

Rechtsgrundlagen

Krankenversicherung

80 %
des Regelentgelts

14,6 %
(allgemeiner Beitragssatz)

Rentenversicherungsträger §§ 235 Abs. 1, 2 Satz 1, 241, 251 Abs. 1 SGB V
Krankenversicherung – einkommensabhängiger Zusatzbeitrag

80 %
des Regelentgelts

 1,1 %
(durchschnittlicher
Zusatzbeitragssatz)
Rentenversicherungsträger §§ 242 Abs. 1, 5 Nr. 2, 3, 251 Abs. 1 SGB V
Pflegeversicherung

80 %
des Regelentgelts

2,35 %

Rentenversicherungsträger §§ 55 Abs. 1 Satz 1, 57 Abs. 1, 59 Abs. 1 Satz 1, Abs. 5 SGB XI;
§§ 235 Abs. 2, 251 Abs. 1 SGB V
Pflegeversicherung – Beitragszuschlag für Kinderlose

80 %
des Regelentgelts

0,25 %

Versicherter §§ 55 Abs. 1 Satz 1, 59 Abs. 1 Satz 1 SGB XI;
§ 251 Abs. 1 SGB V
Rentenversicherung,
Arbeitslosenversicherung

80 %
des Regelentgelts

18,7 %;
3,0 %

Rentenversicherungsträger §§ 157, 166 Abs. 1 Nr. 2, 170 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a erster Halbsatz SGB VI;
§§ 341 Abs. 1, 2, 345 Nr. 5, 347 Nr. 5 SGB III

Foto:  Martin Büdenbender  / pixelio.de

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  1. Hallo mein Mann ist schwer krank,seit November 2016 im Krankengeldbezug.Nun muss er nochmal ins KH und bekommt eine neue Hüfte.Seit Juni haben wir einen Rentenantrag laufen.Jetzt haben wir von der Krankenkasse einen Antrag auf Teilhabe zur Arbeit erhalten,wenn wir den nicht binnen 10 Wochen beantworten wird Krankengeld ab 15 Februar eingestellt.Aber rente beantragt und der Antrag beisst sich doch oder?Wir sind außerdem beim Rentenantrag schon im Widerspruch,da er einmal abgelehnt wurde.

  2. Hallo Herr Hafler,
    meinem Antrag zur Umschulung wurde gerade stattgegeben.
    Meine Umschulung ist ganztags für ca. 1,5 Jahre angesetzt.
    Dafür muss ich Reisetätigkeit auf mich nehmen.
    Meine derzeitige Arbeit ist halbtags.
    Kind vorhanden also Berechungssatz sind 75%.
    Nur auf was. Arbeit halbtags Umschulung ganztags.
    Wird mein Gehalt hochgerechnet und von dem Netto dann 75% gezahlt?
    Über eine Antwort würde ich mich freuen.
    Gruß

  3. Hallo ,
    Habe nun ein Problem habe von DRV Übergangsgeld erhalten zur Teilhabe am Arbeitleben .Mache gerade eine Betriebliche Umschulung . Hatte im Sep 2016 begonnen bin aber nun seid okt 2016 Krankgeschrieben . habe trotzdem bis Okt 2017 mein Geld monatlich von der Rentenkasse bezogen . die Krankmeldungen wurden eingereicht immer. zwischendrin auch die erste Prüfung bestanden gehabt . nun war ich erneut im KH drin und teilte dies wiederum der DRV mit. Darauf hin kam scheinbar was ins rollen da es denen aufgefallen sei das Ich solange Krank war und nun will die DRV das ganze Übergangsgeld rückwirkend zurück .dabei war es garnicht mein Fehler . was soll ich nun tun ???? brauche einen guten Rat sehr schnell. Mfg M.S.

    • Da ja das Übergangsgeld sicherlich für den laufenden Lebensunterhalt verwendet wurde, kann die sogenannte „Einrede des gutgläubigen Verbrauchs“ geltend gemacht werden (§ 45 Abs. 2 SGB X). Diese Einrede muss auf den Rückforderungsbescheid hin erfolgen. Dann kann das Übergangsgeld zwar eingestellt werden, aber für die zurückliegende Zeit verbleibt es bei Ihnen.

      Wurden den jetzt die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen bei der Krankenkasse eingereicht? Diese müsste ja eigentlich Krankengeld bezahlen.

  4. Hallo, ich bin seit Februar 2015 wegen mehreren Krankheiten krank geschrieben. Bis Ende August habe ich nach Krankengeld, Arbeitslosengeld bezogen. Seit September erhalte ich keine Leistungen mehr. Ein Antrag auf Erwerbsminderungsrente ist gestellt. Nun zu meiner Frage.
    Ende November fahre ich nach einer OP zur Reha. Bekomme ich in dieser Zeit Übergangsgeld?

  5. Wenn man in den letzten 5 Jahren Leistungen wegen voller Erwerbsminderung bezogen hat und nun einen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben stellt (und eine 1-jährige Weiterbildung genehmigt bekommt)

    * bekommt man dann ab Beginn der Weiterbildung Übergangsgeld?
    *wie hoch ist es bzw. wonach wird das Übergangsgeld in diesem Fall berechnet?

    • Hallo, ich bin auf Grund meiner gesundheitlichen Einschränkungen seit 4 Jahren befristet bis 02/2018 berentet….ein Weiterberentungsantrag wurde gestellt….falls dieser nicht bewilligt werden würde,wie geht es weiter bzw. welche weiteren Schritte müsste ich gehen ?Arbeitslos melden, obwohl man weiterhin krank ist ? ALG 2 würde auch nicht greifen, weil ich verheiratet bin und mein Mann arbeitet aber unsere Einkünfte dann knapp über dem Existenzminimum liegen.Kann mir jemand weiter helfen ?

      • Also entweder ist die Erwerbsfähigkeit so stark eingeschränkt, dass die Rente dann auch weiterbewilligt wird. Wenn die Erwerbsfähigkeit nicht eingeschränkt ist, dann ist ja gegen eine Arbeitslosmeldung nichts einzuwenden.

        Wird denn eine volle oder eine teilweise Erwerbsminderungsrente bezogen?

  6. Hallo,
    bin völlig verzweifelt und weiß nicht weiter. Ich war knapp ein Jahr im Krankengeld Bezug und wollte wieder arbeiten. Der Arbeitgeber hat mir aber gekündigt. Also bin ich zum Arbeitsamt um mich Arbeitslos zu melden. Habe bis zum 15.09. Krankengeld bekommen. Dann bekam ich jetzt knapp 300 € für die Zeit vom18.09.-30.09.207 vom Arbeitsamt. Jetzt ist Oktober und ich erfahre das die nächste Überweisung erst Ende des Monats kommt. Wovon soll ich 30 Tage leben und Miete zahlen usw.? Drehe bald durch. Über eine hilfreiche Antwort würde ich mich sehr freuen. LG

  7. Seit Juni 2015 krank geschrieben und bis 6. November 2016 Krankengeld bekommen. Seither ALG I. Das läuft nun am 6. November aus. Erwerbsminderungsrente am 3.1.2017 beantragt. Wurde abgelehnt. Nun soll ich in die medizinische Reha. Aber die Bearbeitung zieht sich. Bekomme ich Übergangsgeld ab dem Ende des ALG I oder erst wenn ich wirklich in der Maßnahme bin? ALG II kommt für mich nicht in Frage, da mein Mann arbeitet. Über ihn kann ich aber nicht Familienversichert werden, da er Berufssoldat ist. (freie Heilfürsorge).

  8. Guten Tag,

    meine Frage bezieht sich auf Weiterzahlung des Übergangsgeldes gem. § 51 SGB IX.

    Folgender Verlauf

    AU seit 07/14, Ende 14 Aufforderung der Krankenkasse Reha zu beantragen.
    Med. Reha 3 Wochen im April 15, kein Leistungsvermögen für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit festgestellt, Leistungsvermögen für den allgemeinen Arbeitsmarkt über 6 Stunden. AU entlassen. (Aussteuerung aus KG wäre zum 18.12.15 erfolgt)
    Aufgrund tariflicher Regelungen wurde nach Feststellung von Dienstunfähigkeit ( 25.08.15 ) bis zum Ausscheiden aus dem Arbeitsverhältnis zum 31.03.2016 Gehalt weitergezahlt. Ab dem 01.04.16 ohne Beschäftigung. Aus Unkenntnis wurde zunächst kein Antrag auf LTA gestellt.
    Arbeitslosmeldung erfolgte im März 17, Im Alg I – Bezug seit 15.03.17. LTA wurde am 17.03.17 beantragt. Ablehnungsbescheid erfolgte am 03.05.17, nach Widerspruch wurde LTA mit Bescheid vom 05.09.17 dem Grunde nach gewährt. Nun wird ein 4-wöchiges Rehaassessment ab. 06.11.17 folgen.

    Objektiv stand eigentlich schon bei Abschluss der med. Reha in 2015 die Erforderlichkeit von LTA fest.

    Kann ein Anspruch auf Übergangsgeld gem. § 51 SGB IX seit dem 17.03.17 geltend gemacht werden?

    vielen Dank

    freundliche Grüsse

  9. Hallo Zusammen, habe am 04.09.17 eine Wiedereingliederungsmaßnahme (BRT) angefangen. Habe jedoch einen schweren Hörsturz erlitten und bin seit dem 06.09.17 krank geschrieben. War auch stationär und werde weitherhin nicht an der Maßnahme teilnehmen können weil ich nur noch 40% Hörleistung habe und weiterhin in Behandlung muss. Wird mein Übergangsgeld jetzt eingestellt oder würde das nach 6 Wochen in Krankengeld übergehen?
    Habe vorher ALG II bezogen für 1,5 Jahre. Die Höhe meines Übergangsgeldes ist mir noch nicht bekannt.

    LG Nicole

  10. Hallo,

    mein Mann befindet sich zur Zeit in einer AHB. Vor Beginn der AHB war er ALG I Bezieher. Vom 08.08.-21.08. war er im KH von dort wurde er in die AHB-Klinik verlegt am 21.08.
    Das ALG I wurde zum 20.08. eingestellt. Er hat jetzt ab 21.08. Übergangsgeld beantragt.
    Die Entlassung aus der AHB findet am 19.09. statt. Er wird weiter arbeitsunfähig sein.
    Gibt es dann weiter Übergangsgeld? Muss er Krankengeld beantragen? Oder ist das Arbeitsamt trotz arbeitsunfähigkeit wieder zu kontaktieren für Arbeitslosengeld?
    Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

  11. Ich bin nach 5 Wochen Reha und 1 Woche krank zu Hause nun in der Wiedereingliederung. Der Plan ist von der Klinik erstellt und auf 4 Wochen ausgestellt.
    Nach 1 1/2 Wochen merke ich, dass es doch länger braucht bis ich wieder voll belastbar sein werde für 8h und würde den Plan gern verlängern. Ich habe gelesen, dass es auf max. 6 Wochen begrenzt ist, wenn die DRV Kostenträger ist. Was, wenn es um 8 Wochen oder länger geht? Springt dann die Krankenkasse ein oder entscheidet DRV im Einzelfall über Verlängerung?

    • Die DRV ist weiter zuständig, eine zeitliche Begrenzung der Wiedereingliederung gibt es im Gesetz nicht. Auch die Vereinbarung zwischen Krankenkassen und der DRV sieht einen Zuständigkeitswechsel während der Wiedereingliederung nicht vor.

      Auf jeden Fall vom behandelnden Arzt bestätigen lassen und Verlängerung bei der DRV beantragen.

  12. Hallo, ich möchte gerne wissen ob die Möglichkeit besteht Übergangsgeld zu bekommen. Ende September läuft das Arbeitslosengeld I aus. Mitte September nehme ich an einer zweiwöchigen Maßnahme zur Arbeitserprobung bei der DRV teil. Ich würde gerne eine Umschulung machen, diese beginnt erst im Februar 18. Kann ich diese Zeit mit Übergangsgeld oder einer anderen Leistung überbrücken?

    Freundliche Grüße

    • Nein, Übergangsgeld gibt es nur während der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben oder zwischen zwei solchen Leistungen. Das Arbeitslosengeld ist keine Teilhabeleistung, daher kommt danach nur Arbeitslosengeld 2 in Betracht

  13. Hallo zusammen,

    ende Mai 2017 musste ich meine von der DRV-Bund bewilligte Umschulung nach 15 Monaten leider abbrechen,
    weil im betrieblichen Praktikum festgestellt wurde, dass sich diese neue berufliche Tätigkeit nicht mit meinen gesundheitlichen Einschränkungen vereinbaren lässt. Ab Juni 2017 also Bezug von Alg1 bis auf weiteres.
    Nun wurde mir eine passendere Maßnahme von der DRV-Bund bewilligt, die aber erst im Februar 2018 beginnt.
    Meine Frage dazu:
    Steht mir bis zum Beginn der neuen Maßnahme nun Zwischen-Übergangsgeld zu oder muss ich bis dahin weiter meinen Alg1 Anspruch aufbrauchen???

    Für die Info wäre ich sehr dankbar, weil mir meine Reha Beraterin das auch nicht beantworten konnte.

    Schöne Grüße

    Timo V.

    • Ich würde den Antrag auf Zwischenübergangsgeld nach § 51 Abs. 1 SGB IX auf jeden Fall stellen. Voraussetzung ist nämlich nicht, dass die vorherige Maßnahme erfolgreich abgeschlossen wurde. Und es spielt auch keine Rolle, welcher Zeitraum zwischen 2 Maßnahmen liegt. Schriftlich den Antrag stellen.

  14. Ich frage im Auftrag einer Freundin, diese bezieht seit 2014 Erwerbsminderungsrente und hat nun einen Antrag für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben gestellt.
    Die Rente läuft noch bis Juni 2018.
    Wird während der Maßnahme zur Teilhabe am Arbeitsleben weiterhin Rente gezahlt, bzw kann sie zusätzlich Übergangsgeld erhalten?
    Hintergrund der Frage ist, das die Rente so schon nicht viel ist, sie aber während der Maßnahme noch zusätzliche Kosten (z.B Fahrtkosten) hat, die sie nur mit dem Betrag der Rente nicht bezahlen könnte.

    • Zusätzliches Übergangsgeld sicher nicht, wenn überhaupt dann Übergangsgeld anstelle von Rente.

      Die sonstigen Kosten während einer Teilhabe am Arbeitsleben werden aber übernommen, auch die Fahrkosten!

  15. Hallo
    ich war in 2016 selbständig tätig und habe aus der GmbH ein Gehalt von Brutto 540 € bezogen. Seit 1.1 bin ich dort angestellt (sozialversicherungspflichtig) mit einem Brurro Lohn von 4000 € / Zusätzlich arbeite ich noch bei einer Unternehmensberatung mit 2000 € brutto.
    Leider bin ich seit dem 19.1 .2017 krank.
    Ich war 4 Wochen in der Reha .. und bekomme nun 650 € Übergangsgeld. Kann das richtig sein? / Krankengeld habe ich bis dato mit einem Satz von 2200 € bekommen

    • Kann eigentlich nicht richtig sein. Müsste aus dem selben Verdienst wie das Krankengeld berechnet werden. Beziehen sich denn die 650 € auch auf die ganzen 4 Wochen? Oder war es nur eine Teilzahlung?

      Ggf. Widerspruch einlegen und die Berechnung schriftlich erläutern lassen.

  16. Hallo meine Frau arbeitete als Köchin 2013. War dann nach 5 Monaten Krank geworden. Bekam während der Krankheit die Kündigung (Probezeit 6 Monate). Sie hatte auch immer Schwierigkeiten mit ihren Gelenken (hat seit Kind auch Rheuma). War nun auch schon über ein Jahr Krank geschrieben. Bekam über die DRV einen Vorbereitungslehrgang (alles nahtloser Übergang) und dann eine Umschulung zur Kauffrau den Sie auch Abschloss.
    Dann Arbeitslosengeld. Gegen den Sie Widerspruch eingelegt hat und dem Zugestimmt wurde. Bei der DRV hatte Sie damals auch Widerspruch eingelegt, dem wurde aber abgelehnt. Kann ich jetzt noch Widerspruch gegen denn abgelehnten Widerspruch legen, da mit hoher Wahrscheinlichkeit die Berechnung absichtlich geringer geführt wurde (jetzt bekommt Sie ca 1000 Euro Arbeitslosengeld, damals wurde Ihr 740 Euro Übergangsgeld gezahlt), obwohl Sie bei der DRV angerufen hatte, wieso der Widerspruch abgelehnt wurde, da ja Sie im Vorfeld doch 1000 Euro Arbeitslosengeld bekommen hat und die DRV einfach das letzte Gehalt genommen hat wo Sie als Köchin gearbeitet hatte.

    Könne Sie mir helfen?

    MfG M. Arens

    • Gegen einen abgelehnten Widerspruch (das muss ja schriftlich erfolgt sein) kann man nur Klage erheben. Frist: 1 Monat nach Zugang des Widerspruchbescheids.

  17. Hallo zusammen,

    ich habe mich zu einem Assessment Center zur Vorbereitung auf die Teilhabe am Arbeitsleben hinreißen lassen. Ich bin mir mittlerweile bewusst, dass ich diese Maßnahme und der anschließenden Teilhabe am Arbeitsleben nicht schaffen kann. Sei es an den Voraussetzungen oder während der Zeit. Ich habe schon mit meiner Krankenkasse geschrieben, dass diese ihre Bewilligung zum Absagen dieser Maßnahme doch bitte erteilen soll. Die Krankenkasse hält an dieser Maßnahme jedoch fest. Sie sagt, dass lediglich durch Aufnahme von Arbeit diese Maßnahme ausgesetzt werden kann.

    Ist es egal welche Arbeit ich hier aufnehme? Meine OP war am 03.03. und ich bin seitdem krank geschrieben. Während der Reha-Maßnahmen habe ich Übergangsgeld erhalten. Ich würde wieder gerne wieder meine Arbeit aufnehmen, dies aber behutsam und mit einem Wiedereingliederungsprogramm. Wer leitet dieses Wiedereingliederungsprogramm ein?

  18. Guten Tag,
    anbei meinen Sachverhalt mit einigen Daten:

    Am 17.05.2017 (ca. 9:00Uhr – auf der Arbeit) konnte bei mir über Umwege ein Aneurysma im Gehirn festgestellt werden, welches bereits am 19.05.2017 mittels Coiling-Verfahren entsprechend versorgt wurde.

    Krankenhausaufenthalt v. 17.05.2017 – 30.05.2017
    AU/daheim v. 31.05. – 06.06.2017
    Rehabilitation (stationär-3Wochen) 07.06.2017 – 28.06.2017
    AU/daheim v. 29.06. – 30.06.2017
    stufenweise Wiedereingliederung (3. Wochen) wie folgt:
    1. Woche 03.07. – 07.07.2017 – 3Std./täglich
    2. Woche 10.07. – 14.07.2017 – 4Std./täglich
    3. Woche 17.07. – 21.07.2017 – 6Std./täglich

    AU-Bescheinigungen liegen mir bzw. dem AG v. 17.05. bis einschl. 23.07.2017 vor.

    Die Arbeit wurde dann ab 24.07.2017 wieder wie gewohnt (Vollzeit) aufgenommen.

    Die AG-Lohnfortzahlung (6. Wochen) wurde wie folgt deklariert:
    17.05. – 27.06.2017

    Das Übergangsgeld d. DRV wurde v. 28.06. – 21.07.2017 bezahlt;
    Der Arbeitgeber zahlt wieder ab 24.07.2017.

    Nun meine Frage:
    Wer muss für den 22.07 + 23.07.2017 (Sa. + So.) üblicherweise aufkommen?

    Meiner Meinung nach müsste hier doch die DRV bis einschl. 23.07.2017 zahlen, da die AU auch entsprechend ausgestellt wurde. Der AG ist vermutlich fein raus, da er ja eine AU vorliegen hat.
    Das hier der Arbeitnehmer auf seine „Kosten“ sitzen bleibt kann ich mir beim besten Willen aber auch nicht vorstellen.

    Danke im Voraus und freundliche Grüße,
    Matthias

  19. Hallo,
    Ich habe kurz vor Ende der Altenpfleger Ausbildung einen Bandscheibenvorfall gehabt. Nun habe ich die Zusage für eine Weiterbildung als Pflegeberater(start ende des Monats oder November)
    Ende Ausbildung war 30.04.17, seit dem 23€ tgl. Krankengeld.
    Womit muss ich rechnen? Wird zur Grundlage das tarifliche Entgelt herangezogen, was ich nach Ende der Ausbildung bekommen hätte, wenn ich nich erkrankt wäre?

    • ja, das müsste so sein, steht oben im Artikel unter „Sonderfälle“

      • Ok, vielen Dank für die schnelle Antwort. Wenn mein Arzt mich nicht mehr krank schreibt, und ich alg1 bekomme, ist es auch so mit der Berechnung?

      • Nun habe ich eine Berechnung bekommen, es wird nach dem Tarif Altenpflege (Göttingen) berechnet.
        Leider füllt der Arbeitgeber keine Bescheinigung aus, nun muss ich wissen, welcher Tarif für mich maßgebend ist. TVöD Pflege, TV DN, Caritas….?
        Kommt Weihnachtsgeld und andere Zulagen wie Kinderzulage zb. auch in die Berechnung rein?

  20. Guten Tag,
    Nach der Lektüre bin ich etwas verwirrt. Ich bin für meinen Beruf arbeitsunfähig, d.h. ich bin im Krankengeld. Nunist mein Arbeitsverhältnis beendet und ich beziehe ab August Arbeitslosengeld. Im Herbst startet meine Weiterbildung im Rahmen der Hilfe zur Teilhabe am Arbeitsplatz.

    Nun zu meiner Frage: auf Nachfrage bei der Rentenversicherung wurde mir gesagt, dass sich das Übergangsgeld auf das letzte Gehalt bezieht und nicht auf das Arbeitslosengeld. Davon könnte ich nämlich definitiv nicht leben!

    Vielen Dank für Rat und Auskunft….

  21. Hallo,wieviel Übergangsgeld bekomme ich von der Rentenversicherung.Habe 2Kids diese sind über 18Jahre und leben nicht mehr bei mir.Vielen Dank

    • Die 75 % Übergangsgeld gibt es, wenn es sich um Kinder im Sinne des § 32 EStG handelt, also für die der Kinderfreibetrag beansprucht werden kann.

      Ist dies der Fall 75 %, wenn nicht 68 %

  22. Guten Tag!
    Ich war zur Reha und habe die Maßnahme am Freitag beendet. Am folgenden Montag bin ich wieder zur Arbeit gegangen, da ich mich sehr gut fühlte. Nun hab ich folgendes Problem:
    Übergangsgeld nur bis Freitag. Gehalt erst ab Montag, d.h. auch zwei Tage fehlen in der Rentenversicherung. Es geht mir hier nicht um das Geld, allerdings habe ich Angst, das mir die zwei Tage bei der Rente teuer zu stehen kommen könnten. Was kann ich tun und wer muss diese zwei Tage bescheinigen?

    • Die 2 Tage sind für die Rente ohne Relevanz! Es reicht ein einziger beitragspflichtiger Tag im Monat aus und schon wird dieser Monat bei der Rente voll mitgezählt.

      Wenn die Entlassung arbeitsfähig erfolgte, ist es richtig, dass das Übergangsgeld am Freitag endet. Gehalt muss es dann schon wieder ab Samstag geben. Gehaltsberechnung für einen Teilmonat ist aber sowieso nicht eindeutig im Gesetz geregelt, manchmal steht etwas im Tarifvertrag. Soll heißen: Wie der Arbeitgeber den Teilmonat berechnet, ist unterschiedlich. Manchmal wir mit Kalendertagen, manchmal auch mit Arbeitstagen gerechnet.

  23. Das ÜG dürfte nicht geringer sein

  24. Hallo Zusammen. Ich habe von der LVA ein Schreiben darin steht Innerbetriebliche Weiterbildung,aber mein Arbeitgeber hat derzeit keine Stelle frei als Betreuungskraft,.Nun hat mir die LVA mitgeteilt das ich nochmals für 7monate auf die Schule gehen könnte.Welche Leistungen bekomme ich da? Danke für eine Antwort

  25. Guten Tag, ich habe eine Frage zur Höhe des Zwischenübergangsgeldes:
    Wenn die Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben unterbrochen werden muss, besteht ein Anspruch auf Zwischenübergangsgeld (ALG 1- Anspruch ist nicht gegeben). Entspricht die Höhe des Zwischenübergangsgeld dann der Höhe des Übergangsgeldes, oder ist dies dann noch einmal geringer?

    Leider ist die Seite der DRV dazu nicht so informativ.
    Vielen Dank für Ihre Hilfe.

  26. Komme nicht mehr weiter!

    Habe nach einer Erkrankung eine Berufliche Reha von der DRV erhalten. Für den Zeitrum vom 28.08.2016-28.06.2017 habe ich eine Bewilligung erhalten für das Übergangsgeld für eine Umschulung in einem BFW. Ich habe meine Zertifizierung gemacht und seit dem November 2016 war ich im Praktikum.
    Ab dem 08.05.2017 bin ich in Arbeit gekommen und ich habe vom BFW eine Teilnahmebescheinigung bis zum 05.05.2017 erhalten. Was für mich nicht ersichtlich war ist, dass diese gleich eine Abmeldung vom Übergangsgeld war. Also habe ich für zwei Tage kein Geld erhalten. Auf Nachfrage bei der DRV hat man mir gesagt das ich mich für die Zwei Tage hätte arbeitssuchend melden müssen.
    Das BFW sagte mir das sie mich auf Nachfrage beim DRV schon zum 05.05.2017 abmelden sollten.
    Für mich ist es nicht verständlich da ich doch eine Bewilligung eigentlich bis zum 28.06.2017 erhalten habe, und dies für pro Kalendertag und nicht von Montag bis Freitag. Vom Arbeitsamt erhielt ich die Auskunft das ich von ihnen kein Geld erhalte da ich mich nicht gleich gemeldet habe.
    Was soll ich nun tun? Marion

    • Da würde ich wirklich mal sofort Widerspruch einlegen, denn mit den 30 Tagen haben Sie voll und ganz recht. Außerdem geht es ja nicht, sich am Wochenende arbeitslos zu melden.

  27. Lieber Herr Schneider, liebes Finkenbusch-Team,
    die DRV hat mir nach einer Hüft-OP eine Umschulung angeboten. Nunmehr bin ich seit Anfang des Jahres krankgeschrieben und mein Arbeitsvertrag (TZ, befristet) ist ausgelaufen.

    Ich würde gerne noch einmal versuchen in meinem alten Beruf zu arbeiten, da ich ein tolles Stellenangebot erhalten habe.

    Sollte ich – wider Erwarten – meinen Beruf aufgrund meiner Hüfte nicht ausüben können, wie geht es dann weiter?

    Muss ich einen neuen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben ausfüllen?

    Könnte ich dann eventuell diese Umschulung in Angriff nehmen?

    Oder bleibt mir die Umschulung verwehrt?

    Sollte ich die Umschulung machen dürfen/können, wie würde sich das dann auf das Übergangsgeld auswirken?

    Nach Ihren Angaben müsste dann die letzte Tätigkeit berücksichtigt werden, korrekt?

    Danke bereits jetzt für Ihre Antwort. Ich wüsste sonst nicht wen ich fragen kann, da die Ämter nicht gerade gesprächsbereit sind.

    • Ob sie einen neuen Antrag stellen müssen, hängt sicher von der Art des ersten Angebotes ab. Kommt halt drauf an, ob es ein echter Bewilligungsbescheid war. Durch die Arbeit im alten Beruf könnten sie beweisen, dass sie gar keine Umschulung benötigen. Ich würde der DRV ganz offen schreiben und um Zustimmung zu einem Arbeitsversuch im alten Beruf bitten.

  28. Hallo,
    ich hatte während meiner Krankschreibung eine stufenweise Wiedereingliederung begonnen. Für diese Zeit habe ich Krankengeld von der Krankasse bezogen. Die Wiedereingliederung wurde unterbrochen, da ich eine stationäre Rehamaßnahme über die RV genehmigt bekam. Für diesen Zeitraum erhielt ich Übergangsgeld von der RV. Nach Abschluß der Reha wurde ich weiter krankgeschrieben und habe die Wiedereingliederung fortgesetzt. Meine Krankenkasse teilte mir nun mit, daß ich weiterhin Übergangsgeld von der RV bekommen würde. Müßte ich nicht wieder Krankengeld bekommen, da die Wiedereingliederung ja schon vor der Rehamaßnahme begann?
    Danke im Voraus für die Antworten.

  29. Hallo, ich werde am 24.06.2017 ausgesteuert bei der Krankenkasse. Ich war auch beim Arbeitsamt und habe Übergangszeit beantragt. Dann habe ich auch erwerbsunfähigkeitsrente beantragt am 01.08.2016. nun habe ich vor 3 Tagen Bescheid bekommen, dass meine erwerbsunfähigsterente rückwirkend ( ab dem 01.08.2016) ) genehmigt worden ist. Ich hätte heute mein Krankengeld auf dem Konto haben müsse von der AOK. Leider habe ich es nicht bekommen sondern nur eine Rückzahlung. Daraufhin habe ich bei der AOK angerufen und die sagten mir, das es sich um die Pflegeversicherung usw., die ich gezahlt habe vom 01.08.2016 handelt. Da ich ja rückwirkend meine EURente bekommen würde..ich fragte,,,,,was ist denn mit meinem Krankengeld? Warum bekomme ich die nicht überwiesen? Man sagte mir,sie hätten heute Post bekommen von der RV und das ich seid letztes Jahr ja schon Rente bekomme. Ach so…ich habe aber kein Geld bekommen, denn ich bekomme erst Geld am 01.08.2017 . Und nun wovon soll ich jetzt leben? Ich habe kein schreiben von der AOK bekommen denn dann hätte ich mich ja mit meinen Ausgaben eingeschränkt. Die Frau von der AOK sagte mir,,,,sie müsse erst mal ausrechnen was die AOK abbekommt von der festgelegtes Summe die ich als Rente von letztes Jahr haben sollte. Verstehe ich ja alles, die sollen ihr Geld ja haben. Aber mich hier so abzusolvieren ist eine Unverschämtheit. Nun stehe ich bis zum 01.08.2017 ohne Geld da….das Arbeitsamt hat sich auch noch nicht mal gemeldet,,, ist das so richtig?..

    • Das ist erstmal so richtig, wenn es sich um volle Erwerbsminderungsrente handelt. Da diese rückwirkend bewilligt wurde, braucht die AOK kein Krankengeld mehr zahlen.

      Die AOK schreibt jetzt der Rentenversicherung, bis wann sie Krankengeld gezahlt hat, direkt ab dem nächsten Tag gibt es dann die Rente. Deshalb müsste in dem Bescheid auch stehen, dass die LAUFENDE Rentenzahlung erst am 1.8. beginnt. Im Zwischenzeitraum zwischen Krankengeld und laufender Rentenzahlung wird auch die Rente gezahlt, dass kann die Rentenversicherung aber erst, wenn die AOK sagt, bis wann sie Krankengeld gezahlt hat.

      Falls in der Zwischenzeit das Geld ausgeht, bliebe nur das Sozialamt, die könnten dann Sozialhilfe in Höhe der Rente zahlen und sich die Rente von der Rentenversicherung wiederholen. Oder Sie treten die Rente für den Zwischenzeitraum an das Sozialamt ab.

  30. Ich bin am 24.4.17 aus der Haft gekommen und habe für den 25 und 26.4 arbeitslosengeld bekommen ab dem 27.4 bin ich auf Therapie nun schreibt die Rentenversicherung das ich keinen Anspruch auf Übergangs Geld habe. Wie so.

    • Das müsste falsch sein, evtl. fehlt bei der Rentenversicherung noch die Meldung über den Arbeitslosengeldbezug. Widerspruch einlegen und den Arbeitslosengeldbescheid in Kopie beifügen.

  31. Hallo Anna K.
    Ich glaube, da gibt es kein Übergangsgeld mehr.
    Helfen würde m. E. n. entweder sich krankschreiben lassen (vor dem 26.6. – gleiche Krankheit wie vorher ) bis Rehabeginn, dann würde Alg I unterbrochen werden und danach weiter gehen.
    Oder versuchen den Reha Beginn vor den 26.6. zu bekommen..?!

  32. Hallo, ich bin seit Januar 2015 krank geschrieben und habe danach erst Krankengeld und dann ALG 1 bekommen. Dies endet zum 24.06.2017. Eine Reha würde mir von Rentenversicherung zum 18.07.2017 genehmigt. Dazwischen bekomme ich keine Leistungen, da mein Mann zu viel verdient, ich also keinen Anspruch auf ALG 2 habe. Kann ich dennoch für die Reha Übergangsgeld beantragen oder steht mir dieses nicht zu, da ich ja bei Antritt der Reha schon ca. 4 Wochen keine Leistungen mehr bezogen habe?

  33. Warum bekomme ich bei einen Minijob (450€)kein Übergangsgeld.
    Obwohl in jeden Monat in die Rentenkasse einzahle.
    Ich hatte vor 3 Monaten eine Hüft OP,dann zahlte noch 6 Wochen der Arbeitgeber ,und von der Rentenkasse
    Gab es nichts,wegen Minijob.
    Wollte man fragen ob das richtig ist.??

  34. Hallo, während meiner Arbeitslosigkeit hatte ich vom 10.Januar 2017 bis 9.Feb.2017 eine Reha.
    Bis 09.Januar und ab 10. Februar erhielt ich Arbeitslosengeld.
    Die Agentur für Arbeit zahlt ja für Teilmonate kalendertäglich.
    Übergangsgeld gibt’s lt. Auskunft der RV immer für 30 Tage, wenn vorher Alg. gezahlt wird. Also gab es für den Januar nur bis 30. ÜGeld (1Tag weniger ) und da die AA s. o. kalendertäglich zahlt, nur vom 10.-28.2. also 19 d (2 Tage weniger, bei 30 Tageregel ).
    Ist das rechtens?
    Ich habe nirgendwo gefunden, wie die Zahlungsweise beim Übergangsgeld ist. Die RV ist der Meinung, dass AA und RV
    zusammen zählen (deswegen zahlen sie nur bis 30.01.) ,aber die AA – kalendertäglich, super im Februar! MfG U. B.

  35. Hallo Bärbel,

    ich würde mich nach Abschluss der Maßnahme erst mal wieder arbeitslos melden. Der Bezug von Arbeitslosengeld führt zu Krankenversicherungspflicht. Dann 1 oder 2 Wochen später die Bandscheibenoperation angehen. Dann würde die Arbeitsagentur 6 Wochen Leistungsfortzahlung gewähren, danach die Krankenkasse Krankengeld in Höhe des Arbeitslosengeldes.

    Sollte die OP noch während der Umschulung erfolgen, wird das Übergangsgeld für 6 Wochen weitergezahlt, danach wieder Krankengeld durch die Krankenkasse.

  36. Hallo, ich bin Altenpflegerin und kann aufgrund einer Erkrankung keine Pflege mehr leisten. Ich wurde am 25.04.17 ausgesteuert, habe mich am 26.04.17 arbeitslos gemeldet, noch immer arbeitsunfähig, und trat am 27.04.17 eine medizinisch-beruflich orientierte REHA an. Diese endet morgen am 18.05.17 und ich werde arbeitsfähig von der REHA-Ärztin entlassen. Mit dieser Ärztin konnte man nicht reden da sie nicht gut deutsch spricht, dazu noch sehr schnell und undeutlich. Sie hatte aus bei keinem Termin Zeit und hat mir keine Frage richtig beantwortet. Habe mich beschwert, wollte einen anderen Arzt, was allerdings nicht möglich war. Jedenfalls werde ich arbeitsfähig entlassen, mit dem Hinweis, dass ein Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben bei der DRV gestellt wurde. Gehe am 19.05.17 zum Arbeitsamt, da ich arbeitslos bin (mein Arbeitsvertrag ist ausgelaufen und wegen meiner Erkrankung bekomme ich keinen mehr. Eine interne Umsetzung ist nicht möglich). Den Bewilligungsbescheid über ALG1 für einen Tag, dem 26.04.17 habe ich erhalten und an die DRV weitergeschickt, zur Berechnung des Übergangsgeldes. Und nun weis ich nicht weiter. Bekomme ich wieder ALG 1, wie geht das mit der Teilhabe am Arbeitsleben weiter? Muss ich mich auf Arbeitsstellen bewerben, die die AfA mir gibt, obwohl ich diese aufgrund meiner Erkrankung nicht mehr ausüben kann oder erhält die AfA von der DRV meinen Entlassungsbericht von der REHA- Einrichtung?

    Kenn mich nicht mehr aus. Bitte um Hilfe!

    • Da Sie arbeitsfähig entlassen werden, erhalten Sie auch Arbeitslosengeld 1. Auf Jobangebote müssen sie reagieren, sie haben als Arbeitslose keinen Berufsschutz, es müssten also wohl andere Jobs als Altenpflegerin sein.

      Um den Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben würde ich mich intensiv kümmern. Es gibt nämlich viele verschiedene Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben – und da sollte man schon selbst darauf hinwirken, dass es eine passende ist. Kommt noch eine Umschulung in Betracht? Alter?

  37. Zwar ist der Bericht wirklich gut geschrieben, aber leider gibt es ja immer Sonderfälle.
    Im Dezember letzten Jahres wurde mein Antrag zur Teilhabe am Arbeitsleben gestellt. Zu der Zeit, habe ich Alg 1 bezogen. Nun wurde der Antrag bewilligt. Allerdings bin ich seit diesem Monat arbeitslos ohne Leistungen. Sicherlich würde ich gerne die Umschulung machen
    Andererseits kann ich mir es nicht leisten, dass weiter kein Geld rein kommt und suche dringend einen Job. Oder würde ich doch Übergangsgeld bekommen? Habe wirklich keine Ahnung was ich machen soll.

    • Da dürfte es mit dem Übergangsgeld schwierig werden, da UNMITTELBAR vor der Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben ja kein Arbeitsentgelt oder Arbeitslosengeld bezogen wurde. Wie sieht es denn mit Arbeitslosengeld II aus?

      • Arbeitslosengeld bekomme ich leider aufgrund der Bedarfsgemeinschaft nicht. Habe jetzt einen neuen Job angetreten, wo ich aber nun schon nach ein paar Tagen merke, dass das keine Dauerlösung ist. Die Schmerzen werden wieder schlimmer.

        • Dann würde ich jetzt den Umschulungsantrag forcieren und den Job bis dahin behalten. Dann könnte nämlich Übergangsgeld gezahlt werden, weil ja unmittelbar vor der Umschulung Arbeitsentgelt bezogen wurde.

  38. Vielen Dank! Werd’ich machen.

  39. Ich habe soeben den Artikel bezüglich Übergangsgeld der Rentenversicherung genaustens studiert und bin froh endlich einen gut verständlichen Artikel gefunden zu haben.

    Dennoch habe ich eine wichtige Frage, auf die ich bislang keine Antwort finden konnte.

    Die Situation ist wie folgt: Mein Mann ist derzeit arbeitslos (vor der Arbeitslosigkeit hat er über 2 Jahren einen versicherungspflichtigen Beruf ausgeübt und demnach Beiträge zur RV getätigt), auf Grund eines Aufhebungsvertrags hat er eine Sperrzeit von 12 Woche vom Arbeitsamt auferlegt bekommen. In diesem Zeitraum ruht das Arbeitslosengeld.

    Nun hat mein Mann einen Antrag zur medizinischen Rehabilitation gestellt. Meine Frage ist nun steht ihm Übergangsgeld zu während das Arbeitslosengeld ruht? Das Arbeitsamt zahlt auch in der Sperrzeit die Versicherungsbeträge an die KK und and die RV, lediglich das Arbeitslosengeld fließt nicht an meinen Mann.

    Konkreter wäre meine Frage: Steht ihm Übergangsgeld der RV zu wenn die mögliche Genehmigung in den Zeitraum des ruhenden Arbeitslosengelds fällt?

    Falls dies der Fall wäre: Am 5.6. endet die Sperrzeit, also steht ihm Arbeitslosengeld ab dem 6.6. zu. Steht ihm das Übergangsgeld der RV erst zu wenn das erste Arbeitslosengeld überwiesen wurde, sprich am 30.6. oder bereits ab dem Bezugszeitraum also dem 6.6.?

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen und Sie würden mir sehr helfen.

    • Während der Sperrzeit kann kein Übergangsgeld gezahlt werden, ansonsten wäre ein Reha-Teilnehmer ja bessergestellt als „gesunde“ Arbeitslose. Nach dem Ende der Sperrzeit kann aber Übergangsgeld in Höhe des Arbeitslosengeldes gezahlt werden.

  40. Ich habe bisher Hartz 4 bezogen bis zur Klärung wer für mich zuständigt ist.Nun mache ich eine Weiterbildung (teilhabe am Arbeitsleben) durch die Rentenversicherung.
    Mein Problem: Die Aufstockung vom Job-Center bekomme ich am Anfang des Monats,das Überbrückungsgeld Ende des Monats,wie soll ich Miete,etc. bezahlen? Kennt sich jemand damit aus?

    • Ich würde das Problem beim Jobcenter vorbringen. Diese könnten dann das volle Arbeitslosengeld II am Monatsanfang zahlen, dafür müssten Sie dann das Übergangsgeld an den Jobcenter abtreten. Das geht über eine formlose Abtretungserklärung.

  41. Ich wurde am 29.3.3016 ausgesteuert und bin seit dem 30.9.3014 durchgängig arbeitsunfähig. Nun habe ich erst am 31.3.2017 einen Termin in der Reha bekommen. Das ALG 1 (bin in einem arbeitsverhältnis) bekomme ich nur bis 27.3.2017 warum auch immer. Nun liegen 3 Tage dazwischen. Bekomme ich übergangsgeld ?

  42. Hallo ich hatte eine Frage ; ich bin jetzt auf Reha es geht um übergangsgeld obwohl ich zurzeit bin ich Hausfrau ich war selbständig bis Dezember 2016 .bekommt mann trotzdem Übergangsgeld

  43. Hallo ich habe eine Frage. Ich bin in der Ausbildung kann diesen Beruf aber nicht mehr ausüben wg Erkrankung. Ich musste Anträge für eine andere Ausbildung im kaufmännischen beim Arbeitsamt und bei der Rentenstelle in Münster stellen. Wie werde ich beim ÜbergangsGeld bewertet? Werde ich die gleiche Höhe an finanzieller Unterstützung bekommen wie vorher und darf ich weiterhin mein Kindergeld behalten. Ich muss einige 100 km weit weg von zu hause entfernt meine Ausbildung machen.

  44. Hallo zusammen,

    ich habe von der Deutschen Rentenversicherung Westfalen eine Teilhabe am Arbeitsleben genehmigt bekommen.
    Meine Umschulung beginnt mitte März diesen Jahres.
    Jetzt zu meiner Frage: ich werde noch ein wenig ALG1 bekommen und anschließend ALG2.
    Wonach richtiet sich nun das Übergangsgeld.
    Versicherungspflichtige Jahre hatte ich zuvor natürlich.
    Vielen Dank

  45. Ich bekomm alg2 bekomm ich übergangsgeld wenn ja wieviel und von wem in drei Tage beginnt meine Reha hat jemand Infos bitte für mich

  46. Bezug von Übergangsgeld oder ALG I nach Beendigung einer beruflichen Reha

    Frage bezüglich des Bestehens einer Versicherungspflicht in der Arbeitslosenversicherung während der Reha-Maßnahmen:

    Meine Tochter musste ihren zunächst erlernten Beruf aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Nach einer medizinischen Reha und folgender kurzen Übergangszeit hat sie im Rahmen einer beruflichen Reha einen anderen Beruf erlernt. Während der vorgenannten Zeiten zahlte die Deutsche Rentenversicherung Übergangsgeld.

    Nach bestandener Abschlussprüfung ist sie seit Kurzem wieder ohne Arbeit, d.h., entweder erhält sie noch 3 Monate lang Übergangsgeld oder sie hat einen längerfristigen Anspruch auf ALG I. Sie hat sich umgehend arbeitslos gemeldet und auch einen ALG I-Antrag gestellt.

    Hinsichtlich der in Frage kommenden Leistungen hat sie nun zunächst zwei gegensätzliche Informationen erhalten, die eine Stelle meint, sie hätte lediglich Anspruch auf weitere drei Monate Übergangsgeld während die andere Stelle die Auffassung vertritt, es bestünde Anspruch auf ALG I. Derzeit liegen diese Meinungen allerdings nur als mündliche Aussagen vor. Wobei die DRV die Meinung vertritt, es hätte keine Versicherungspflicht bestanden.

    Es stellt sich von daher hier die Frage, ob die Deutsche Rentenversicherung nicht doch verpflichtet war, während des Bezugs von Übergangsgeld neben den anderen sozialen Versicherungsbeiträgen auch Beiräge für die Arbeitslosenversicherung zu zahlen.

    Die Ausbildung fand in einem regulären Betrieb (Handwerksmeister) in Form einer mehrjährigen Umschulung statt. Ein ordentlicher HWK-Umschulungsvertrag liegt vor, die Abschlussprüfung wurde von der Handwerkskammer abgenommen.

    In den leider sehr allgemein gehaltenen Informationen der DRV zur beruflichen Reha heißt es zu dem Thema „Beiträge zur Sozialversicherung“ u.a. (Auszug)

    „In der Arbeitlosenversicherung besteht hingegen keine Versicherungspflicht, es sei denn, die berufliche Reha findet im Rahmen einer betrieblichen Aus- und Weiterbildung statt.“

    Da wir nun allerdings bereits mehrfach erleben mussten, dass sich die DRV des Öfteren nicht unbedingt an gesetzliche bzw. an ihre eigenen Vorgaben hält um mit möglichst geringen Leistungen auszukommen, so dass man ihr immer wieder ordentlich auf die Füße treten musste, um berechtigte Forderungen durchzusetzen, stellt sich auch hier wieder die Frage, hätte sie nun Beiträge zur Arbeitslosenversicherung zu zahlen gehabt oder nicht?

    Es wäre schön, wenn jemand noch etwas Genaueres hierzu wüsste und/oder auch möglichst einige konkrete Texte/Fundstellen o.ä. dazu angeben könnte.

    • Hallo,

      mir geht es gerade genauso. meine Umschulung aus gesundheitlichen Gründen erfolgte 2,5 Jahre in betrieblicher Form. Nun habe ich meine Prüfung bestanden und das Arbeitsamt rechnet mir keine Leistungen für den Zeitraum an. Erst sagte man mir, es wird volle 12 Monate berechnet-dann auf einmal war es nicht der Fall und ich stehe dem Hartz Vier nahe.Eventuell haben Sie ja mittlerweile neue Erkenntnisse? Würde mich über Informationen freuen.

  47. Meine Frage an Sie,. meine Tochter, 45 Jahre alt, hat vom Rententräger eine 2jährige Umschulung zum Steuerfachgehilfen bekommen, die im Juli endet. Bekommt sie die verblieben Zeit der Arbeitslosigkeit danach weiter , muss sie Harz IV beantragen , oder erhält sie eine Übergangszahlung vom Rententräger. Für eine Auskunft wäre ich dankbar.

  48. Hallo,

    habe meine Teilhabe am Arbeitsleben, Reintegrationsmaßnahme zum 10.02.2016 wegen AU. abbrechen müßen!
    Mit Erlaubnis des Rehaberater der Knappschaft- Bahn- See, bis dahin bekam ich Übergangsgeld, 26,60€/Tag minus
    0,25% Zusatzbeitrag Pflegeversg.ergibt Netto/kalendertäglich 26,47€ Berechnunggrundlage für Übergangsgeld beträgt 39,12€! (-80% =31,30Brutto/kalendertäglich!) Die Knappschaft KV. hat davon das Krankengeld Brutto/kalendertäglich errechnet (70% von 31,30€) das ergibt 21,91€Brutto/kalendertäglich! Netto/Tag 19,52€

    Berechnung: (30×19,52= 585,60 € monatlich/Netto) Leistungsbetrag täglich ALG 1 22,15€ (22,15×30= 664,50€ monatlich/Netto)

    Frage: Wieso wird vom Übergangsgeld (beträgt 68%) wiederrum 70% für das Krankengeld abgezogen?
    Frage: Wieso ist mein ALG 1 Anspruch größer als meine Krankengeldleistung?
    Frage: Welche Grundlage wird nach dem Abbruch der Reintegrationsmaßnahme zur Berechnung der Krankengeldleistung genommen? 68% Übergangsgeld oder 70% Krankengeld von der Berechnungsgrundlage?
    D. h. für mich das Krankengeld Netto/Tag wäre weniger als meine ALG 1- Leistung?

    ich wäre Ihnen sehr dankbar wenn Sie mir dbzl. helfen könnten
    Mit freundlichen Grüßen

    Bastuck Bernhard gesetzlich versichert RV. u. KV. Knappschaft- Bahn- See

    (Monatsgehalt Brutto 1500€, Netto 1101,59€ Einmalzahlung 761,00€) vor meiner Arbeitslosen- Meldung 07.05.2015.
    Beginn der Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben 14.09.2015. (bekam Übergangsgeld bis 10.02.2016)
    Maßnahme wurde wegen AU. zum 10.02.2016 abgebrochen, danach o. g. Krankengeldleistung die mittlerweile
    3x korrigiert wurde?

  49. Gehe am 13.4 in Reha meine frage habe Krankengeld bekomm6en bin krankgeschrieben bis 6.4 wie geht es finanziell weiter?

  50. Mein ALG1 ende, laut Schreiben der AfA einen Tag bevor ich meine Reha antrete.
    Bekomme ich dann Überhangsgeld in Höhe des ALG1 oder des ALG2.

  51. Ich habe eine Frage zu einem Fall:
    eine alleinstehende Frau mit 18 j. Sohn erhält ALG I. Jetzt soll sie von der Rentenversicherung eine Reha machen. Rehabeginn 5 tage vor Ende eines Monats. Bedeutet das Sie sich bei der Agentur für Arbeit abmelden muss,bekommt ab dem Tag vor der Maßnahme kein Arbeitslosengeld mehr gezahlt. Geld von der Rentenversicherung gibt es aber erst nach vollendung der Rehamaßnahme.
    Das bedeutet nicht am kommenden Ersten des Monats sondern am kommenden Ersten des nächsten Monats.
    Das bedeutet aber das sieeinen Monat ihre laufenden Unkosten nicht zahlen kann und das immer 1 Monat im Verzug ist.Das kann diese Frau sich aber nicht leisten. Miete ,Strom usw müssen doch bezahlt werden. Gibt es Sonderregelungen??

  52. Endlich mal ein gut verständlicher Beitrag der fast alle Fragen beantwortet

  53. Meine Frau bezog Arbeitslosengeld 1. Während dem Bezug nahm sie an einer Reha-Maßnahme teil und erhielt zusätzlich von der Rentenversicherung Übergangsgeld.
    Meine Frage:
    Ist nun das Arbeitslosengeld 1 während der Reha-Maßnahme zurück zu zahlen. (Quasi Doppelbezug?)

    • Hallo Gregor,
      die Berechnungsgrundlage bei einer medizinischen Rehabilitation ist das Arbeitslosengeld I, das Übergangsgeld wird aus dem Arbeitslosengeld I berechnet. In der Regel stellt die Agentur für Arbeit das Arbeitslosengeld I am Tag vor Beginn der Rehabilitation ein und dann beginnt mit dem Antritt der Rehabilitation der Anspruch auf Sollte das Arbeitslosengeld I nicht vor Beginn der Rehabilitation eingestellt worden sein, so macht die Agentur für Übergansgeld.
      Arbeit in der Regel einen Erstattungsanspruch beim Rententräger geltend und holt sich den überzahlten Betrag quasi von dort zurück.
      Sollte das versäumt worden sein, bleibt der Agentur für Arbeit nur noch die Möglichkeit, das für die Zeit der Rehabilitation überzahlte Arbeitslosengeld I vom Versicherten zurück zu fordern.

    • Hallo Gregor,

      Das Arbeitslosengeld muss aufgrund der Doppeleistung bzw. aufgrund des Quasi Doppelbezuges zurückgezahlt werden. Dies, da Übergangsgeld von der Rentenversicherung geleistet wurde. Eine Ratenzahlung für die Rückzahlung der ALG I – Leistung ist möglich.

      Im Übrigen wäre in jedem Falle die Agentur für Arbeit, von einem „Beginn“ (d.h. vor dem Zeitpunkt des Beginn der Reha) und ggfls. von einem Ende der Reha-Maßnahme zu informieren gewesen (durch das, dass Ihre Frau Leistungsempfänger der Agentur für Arbeit ist, tritt die Mitwirkungspflicht, d.h. u.a. z.B. eine „Änderungsmitteilung“ = siehe „Merkblatt“, welche bei der ALG I-Antragstellung ausgehändigt wurde in Kraft) . Ggfls. dem o.g. Ende zu informieren gewesen heißt, wenn im Anschluss der Rehabilitation erneut ein ALG I – Bezug stattgefunden hätte/hat und erneut ALG I – Leistungen bezogen wurde. Letzter Satz zählt zumindest bei einer Teilhabe am Arbeitsleben, welche auch in Form einer med. Rehabilitation darstellen kann.

      Ein Doppelbezug, wäre in jedem Falle bzw. am besten selbst anzuzeigen, d.h. zu melden (bei Agentur f. Arbeit), da dieser Träger evtl. oder u.U. am Ende noch von einer „Erschleichung von Sozialleistung“ einer zusätzlich anderen Behörde (Agentur für Arbeit), ausgehen könnte. Dies zusätzlich deshalb, da wissentlich der „Beginn“ und das Ende (oder aber voraussichtliche Ende) der Reha-Maßnahme vom Rentenversicherungsträger schriftlich bekannt gegeben wurde (weitere Gründe siehe oben).
      Sollte die Doppelleistung bei der Agentur für Arbeit nicht selbst gemeldet werden und diese früher oder später zu dem Entschluss kommen, dass es sich „deshalb“ (sowie siehe weitere o.g. Gründe) um eine „Erschleichung von Sozialleistung“ handelt, so stellt dies eine Straftat bzw. Straftatbestand dar und, wird von dieser bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

  54. Ein Frage habe ich:
    die Berechnung der Leistung bezieht sich 360 Kalendertage.
    Was ist aber hiermit:
    „der letzte Tag des Bemessungszeitraums bei Beginn der Leistungen länger als 3 Jahre zurückliegt.“
    Wird hierbei ebenfalls mit 360 Kalendertage gerechnet oder mit 365?
    Herzliche Grüße, Maik

  55. Ein sehr informativer Artikel mit einer ganz tollen Erklärung. Dadurch haben sich doch für mich einige Fragen beantwortet. Vielen Dank dafür.

  56. Sehr ausführlich und sachlich erklärt. Wenn ich für mich selber einen solchen Fall gerechnet haben möchte, an wen kann ich mich wenden – ausser DRV-Bund. Ist eventuell hier im Forum jemand, der das rechnen könnte?
    Danke im voraus und freundliche Grüße, Herbert Wehner

  57. Pingback: Übergangsgeld – Die Leistung darf nicht durch Krankengeld aufgestockt werden | Ein Bildungsvorsprung hilft immer

  58. Richtig schöne und detaillierte Zusammenfassung zum Übergangsgeld. Insbesondere den tabellarischen Überblick finde ich sehr interessant.

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